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disy GISterm: spielend lernen an der FH München

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28. November 2006

Als erste Fachhochschule in Deutschland setzt die FH München (FHM) disy GISterm 3.8 für die Ausbildung ihrer Studenten ein. Studierende des neuen Bachelor-Studiengangs Kartographie/Geomedientechnik sammeln ab dem Wintersemester 2006/2007 ihre ersten Erfahrungen mit Geoinformationssystemen anhand der Software disy GISterm. Dr. Reiner Buzin, Professor an der FH München (FHM), stellt das Erfolgskonzept des neuen Studiengangs vor.

Der Studiengang Kartographie/Geomedientechnik trifft mit seinem breit gefächerten Ausbildungsangebot die Bedürfnisse der heutigen Informationsgesellschaft. Durch die Kombination der Möglichkeiten der digitalen Medien mit denen der Geoinformation unterscheidet er sich von den üblichen, rein medientechnischen oder kartografischen Studiengängen. Eine zusätzliche Vorreiterrolle übernimmt die FHM durch die internationale Ausrichtung dieses Abschlusses als „Bachelor of Engineering“.

Das Studium basiert auf vier Säulen, die ein gemeinsames Ziel verfolgen: Die Studierenden sollen später als Ingenieurkartografen und Ingenieurkartografinnen wissenschaftliche und grafisch gestalterische Methoden anwenden und multimediale Techniken in der Berufspraxis einsetzen können. Die vier Säulen beinhalten unterschiedliche Kompetenzen: Grundlagen, Geomedientechnik, Kartographie und Geoinformationen. Sie erstrecken sich über die gesamte Studienzeit und werden von jedem Studierenden in gleicher Weise durchlaufen. Das fünfte Semester ist als Praxissemester vorgesehen. Im siebten und letzten Semester wird die Kompetenzbildung durch drei wählbare Module aus den vier Säulen abgerundet.

Die Säulen 3 und 4 beinhalten unter anderem Themen wie die Nutzung von Geoinformationen aus Geoinformationssystemen und Geodatenmanagement. „Hier ist es besonders für Studienanfänger wichtig, mit Werkzeugen zu arbeiten, die leicht zu bedienen sind. Wir möchten den Erstsemestern ein Gefühl für die Möglichkeiten von GIS vermitteln, ohne großen Aufwand beim Einlernen“, erläutert Prof. Dr. Buzin den Einsatz von disy GISterm. Weiter führt er aus: „Das „Spielen“ mit Daten soll Spaß machen. disy GISterm hat uns durch seine Leichtigkeit im Gebrauch überzeugt. Inhalte der Lehre können gerade am Anfang so besser transportiert werden.“

Auch am Institut für Photogrammetrie und Fernerkundung der Universität Karlsruhe wird mit disy GISterm gelehrt.


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