Auf der Agit 2006 in Salzburg und auf dem Lärmkongress in Leinfelden-Echterdingen hat disy erstmalig die Fachschale Lärm der Öffentlichkeit präsentiert. Entstanden aus dem Lärmbelastungskataster Bayern (LBK-Bayern) kann sie zur Erfüllung der europäischen Umgebungslärmrichtlinie auch in anderen Bundesländern eingesetzt werden. Für Partner der Kooperationsvereinbarung des Bundes und der Länder (KoopUIS) steht die Fachschale Lärm mit Datenmodell und Auswertemöglichkeiten lizenzkostenfrei zur Verfügung.
Mit der neuen Fachschale Lärm kann der Anwender Daten flexibel nach räumlichen und fachlichen Themen auswerten und übergreifend nutzen. Sie basiert auf der Software disy Cadenza mit dem integrierten Geoinformationssystem disy GISterm.
Die wichtigsten von der EU-ULR geforderten Auswertungen sind bereits vorkonfiguriert. So kann der Anwender z.B. den jeweils lautesten Fassadenpegel für ausgewählte Häuser oder die Anzahl der Betroffenen in einem beliebigen Gebiet (z.B. einer Gemeinde oder in ganz Bayern) ermitteln. Für die Planung wird die Anzahl der Betroffenen nach Pegelbereichen angezeigt. Ballungsräume lassen sich in die Berechnungen einbeziehen und betroffene Wohn- und Mischgebietsflächen nach Pegelbereichen untersuchen. Weitere Auswertungen kann der Anwender leicht selbst erstellen.
Anhand des dynamisch erstellten Histogramms über ausgewählte Daten erkennt er direkt, wie viele Betroffene es in einem zuvor ausgewählten Gebiet in welchen Pegelbereichen gibt. Durch die kontextsensitive und visuelle Auswahl sieht er schon während der Recherche, wie viele Ergebnisse zu erwarten sind und wo eventuell Datenfehler vorliegen. Weitere GIS-basierte Auswertungen sind möglich.
disy berät Sie bei der Einführung der Fachschale und unterstützt Sie bei der Datenintegration. Die Daten können in einer Datendrehscheibe in Form eines Data Warehouse übernommen und harmonisiert werden. Hierbei kann gleichzeitig eine Qualitätssicherung stattfinden, die den Integrationsprozess effizient unterstützt. Auch die Einbindung von GDI-Diensten ist möglich. Mit diesem Ansatz können Daten periodisch zusammengeführt und der Lärmberechnung zugeführt werden. Weiterhin entsteht ein integrierter Datenbestand, der für eine nachfolgende Aktionsplanung unerlässlich ist.
Weitere Informationen zum Thema EU-ULR:
Lärmbelastungskataster (LBK) Bayern
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