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Pomodoro-Technik: Zeitmanagement auf italienische Art

26. Februar 2009

Software-Entwickler bei disy sind immer offen für neue Methoden, um ihre Arbeitszeit effizient zu nutzen. Zurzeit testen Ilja Preuß und seine Kollegen die Pomodoro-Technik. Was es damit auf sich hat und wie auch Sie diese Methode für Ihr Zeitmanagement nutzen können, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Vielleicht kennen Sie solche Tage auch: Sie fangen Ihren Arbeitstag guten Mutes an. Doch es dauert nicht lange, da treten die ersten Probleme auf, Sie werden regelmäßig durch wichtige E-Mails unterbrochen und die Kollegen brauchen Ihre Hilfe. Am Ende des Tages haben Sie viel getan, aber nicht wirklich das geschafft, was Sie sich vorgenommen haben.

Alternativ schließen Sie sich in Ihr Büro ein und setzen Kopfhörer auf. Hochkonzentriert tauchen Sie in Ihre eigene Welt ab. Sie verbeißen sich in das Problem, vergessen das Mittagessen und sind am Abend erschöpft, aber der Lösung des Problems nahe - um am nächsten Morgen festzustellen, dass die offensichtliche Lösung auch in zehn Minuten hätte gefunden werden können, wenn man vor lauter Bäumen noch den Wald gesehen hätte.

Um beide Muster zu verhindern, setzt das Cadenza-Plattform-Entwicklerteam seit Neuestem die sogenannte Pomodoro-Technik ein. Sie verspricht Abhilfe durch den Einsatz von Stift, Zettel und Küchenwecker (der Wecker des italienischen Technik-Erfinders hatte die Form einer Tomate – „Pomodoro“ – daher der Name).

Die Idee ist einfach: Am Anfang des Tages planen Sie, welche Aufgaben Sie erledigen möchten und wie viele "Pomodoros" Sie jeweils dafür benötigen. Ein Pomodoro ist dabei eine Zeiteinheit von 25 Minuten. Dann stellen Sie den Küchenwecker auf 25 Minuten und beginnen Ihren ersten Pomodoro.

Nach 25 Minuten konzentrierter und ununterbrochener Arbeit sind 5 Minuten Pause angesagt. Schauen Sie nach E-Mails, holen Sie sich einen Kaffee (oder werden Sie ihn wieder los), machen Sie ein wenig Gymnastik. Nehmen Sie genug Abstand von den gerade beackerten Bäumen, damit Sie wieder den Wald sehen können, wenn Sie den nächsten Pomodoro starten. Nach jeweils vier Pomodoros folgt eine längere Pause.

Im Team haben wir nach kurzer Testphase bereits mehrere positive Effekte festgestellt. So ist die Pause z.B. eine gute Gelegenheit für einen Plausibilitätscheck: Arbeiten wir noch auf das richtige Ziel hin? Gibt es einen besseren Weg? Ob der Stresslevel mit der Pomodoro-Technik ab- oder zunimmt, scheint interessanterweise individuell unterschiedlich zu sein ...

Wir können noch kein endgültiges Urteil abgeben, aber interessant ist die Technik allemal. Wenn wir auch Ihr Interesse geweckt haben, nehmen Sie sich doch einfach einen Pomodoro Zeit, auf die offizielle Webseite zu schauen ... http://www.pomodorotechnique.com/.


 
 
 
 
 

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