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Landschafts-Informationssystem Baden-Württemberg: Neue Auswertungskomponente mit disy Cadenza

04. Mai 2009

Baden-Württemberg hat zahlreiche Förderinstrumente, um Natur und Landschaft zu erhalten und weiterzuentwickeln, in der Landschaftspflegerichtlinie zusammen gefasst. Das Ministerium für Ernährung und Ländlichen Raum verwaltet sämtliche mit der LPR verbundenen Vorgänge und Daten mit einem dafür entwickelten Informationssystem. disy hat dieses System um eine flexible Auswertekomponente ergänzt.

In der Landschaftspflegerichtlinie (LPR) hat das Ministerium für Ernährung und Ländlichen Raum in Baden-Württemberg zahlreiche Förderinstrumente zusammen gefasst, um Natur und Landschaft zu erhalten und weiter zu entwickeln. Insbesondere Zuwendungen an Landwirte für die extensive Bewirtschaftung geschützter Flächen im so genannten Vertragsnaturschutz sind darin geregelt. Aber auch die finanzielle Unterstützung von Biotoppflegemaßnahmen oder des Grunderwerbs für Naturschutzzwecke sind Teil dieser Richtlinie. Darüber hinaus kann im Rahmen einer naturschutzorientierten Regionalentwicklung in bestimmten Gebieten des Landes (PLENUM-Gebiete) auch die Vermarktung nachhaltig erzeugter landwirtschaftlicher Produkte gefördert werden.

Aus Sicht der Verwaltung ergibt sich daraus eine Vielzahl unterschiedlicher Vorgänge, die je nach Antragsteller und Vertragspartner in die Zuständigkeit der Regierungspräsidien oder der Unteren Verwaltungsbehörden in den Landkreisen fallen. Ein eigens dafür entwickeltes Landschaftspflege-Informationssystem (LaIS) erfasst sämtliche Daten und ist das vom Ministerium für Ernährung und Ländlichen Raum (MLR) dafür zentral zur Verfügung gestellte Werkzeug. Mit dieser Fachanwendung erfassen, bearbeiten und erstellen die zuständigen Sachbearbeiter alle Anträge, Verträge und Bescheide. Zu den wesentlichen Aufgaben von LaIS gehört es, die Förderfähigkeit einzelner Flächen zu prüfen.

Bislang waren detaillierte Auswertungen der gesammelten Daten innerhalb des LaIS nicht oder nur schwer möglich. Beispielsweise war es mit hohem Rechercheaufwand und teilweise händischer Auswertung verbunden, Fördersummen nach Gebieten zu aggregieren, etwa bezogen auf einen Landkreis oder einen Regierungsbezirk. Gleiches galt, wenn es darum ging, die Gesamtgröße der Flächen zu ermitteln, die von einzelnen oder insgesamt von allen vorhandenen Fördermaßnahmen profitieren.

Eine auf disy Cadenza basierende Auswertungskomponente ergänzt nun LaIS mit sehr freien und - wenn gefordert - auch komplexen Analysemöglichkeiten. So können konkrete und detaillierte Abfragen etwa zur Mittelverwendung in der Landschaftspflege erfolgen. Auch regelmäßige EU-Berichtspflichten können damit erfüllt werden.

Die Landkreise können jeweils für ihr Gebiet schnell und einfach vorkonfigurierte, standardisierte Auswertungen vornehmen. Dabei ist die einfache Bedienung der Auswertungskomponente über einen webbasierten Zugang wichtig. Hier kann Cadenza Web seine Stärken bei der intuitiven Nutzerführung ausspielen. Und mit der integrierten Benutzerverwaltung erlaubt es Cadenza Professional, Benutzerrollen sowie räumliche Zuständigkeiten beim Zugriff auf vorkonfigurierbare Auswertungen detailliert und flexibel zu definieren.

Die gesamte Auswertekomponente setzt direkt auf die bestehende Datenbank des LaIS auf. Diese wurde von den disy-Experten zuvor mit Blick auf die gewünschten Auswertungsszenarien analysiert und, wo es möglich und notwendig war, mit Indexen und neuen Auswerteschemata modifiziert. Der Workflow der Datenerfassung und damit die Fachanwendung selbst blieb dabei unverändert.

Insgesamt rund 600 Nutzern in den Landkreisen und Regierungspräsidien sowie im Ministerium stehen die neuen Auswertungsmöglichkeiten, abgestimmt auf den jeweiligen Bedarf, jetzt zur Verfügung.


 
 
 
 
 

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