Kontakt      Karriere      Downloads     DE/EN

GISterm 4.2: Bewährte Nutzerfreundlichkeit mit neuen Komponenten

01. Dezember 2009

Sprechblasen in den Kartendarstellungen – mit per HTML frei konfigurierbaren weiterführenden Informationen, wie man sie aus Google Maps kennt - gehören noch zu den sichtbarsten Neuerungen von GISterm Web in der neuen Version 4.2. Doch die entscheidenden Verbesserungen des Softwarepakets fanden diesmal unter der Haube statt.

GISterm 4.2: Bewährte Nutzerfreundlichkeit mit neuen Komponenten

Auch wenn die Kartendarstellung in GISterm Web aus Sicht des Nutzers keine Umgewöhnung erfordert, wurde der technische Unterbau mit der neuen Version 4.2 vollständig erneuert: Die weit verbreitete Open-Source-Bibliothek von OpenLayers liefert jetzt das Kartenbild. Damit profitieren die GISterm-Nutzer künftig von einer großen und globalen Entwickler-Gemeinschaft, deren Arbeit unmittelbar in ihre Lösungen einfließen kann. Gleichwohl liefert OpenLayers nur den Kern des Map Viewers. Zahlreiche Bedienungselemente für die Arbeit in und mit der Karte, die Darstellung von Legenden und vor allem eine XML-basierte Konfigurationsebene für Open Layers (so dass ein Einstieg in die Java-Programmierung dieser Komponente nicht notwendig ist) stammen künftig von Legato, einem von disy neu entwickelten Mapping-Framework zur Erweiterung von OpenLayers. Es ist beabsichtigt, diese Komponente ebenfalls unter einer Open-Source-Lizenz zu veröffentlichen und einer breiten Entwicklergemeinschaft zugänglich zu machen. Davon werden die disy-Anwender künftig ebenfalls profitieren.

Aber auch in GISterm Desktop gab es entscheidende Neuerungen unter der Haube. Dazu zählt insbesondere die Weiterentwicklung des GIS-Skripting. Technisch versierten Anwendern wird damit ein Werkzeug zur Verfügung gestellt, so genannte Kleinkataster mit beliebigem Inhalt eigenständig aufzubauen. Das sind im Prinzip (kleine) GIS-Fachschalen für klar umrissene Aufgaben, wie zum Beispiel ein Baumkataster, die Verwaltung eines Radwegenetzes oder von Bebauungsplänen. GIS-Skripting erlaubt es, die dafür jeweils notwendige Fachlogik bereits in die Eingabemasken zur Datenerfassung und -pflege zu integrieren, so dass sich damit GIS-Anwendungen auch für gelegentliche Nutzer problemlos erstellen lassen. Sind die Kataster erst einmal angelegt, stehen für Verwaltung, Auswertung und Visualisierung der Daten die kompletten Funktionalitäten von GISterm zur Verfügung.

Mit zahlreichen Neuerungen und Detailverbesserungen kann auch der Map Designer von GISterm 4.2 aufwarten. Mit diesem Modul lassen sich Kartenbilder für den Ausdruck komfortabel gestalten. Die Anwender können nun Legenden und begleitende Texte zu den Karten relativ frei formatieren, Maßstäbe bequem festlegen und einen Kartenrahmen erzeugen, der mit seiner Koordinatenanzeige und Gitterkreuzen der typischen Darstellung einer topographischen Karte entspricht.

Insgesamt finden die Anwender in GISterm 4.2 viele Verbesserungen im Detail und neue Funktionen gegenüber der Vorgängerversion, und bereits im April kommenden Jahres wird das nächste Update erscheinen.


 
 
 
 
 

Impressum    |    Datenschutz    |    Home

© Disy Informationssysteme GmbH