Kontakt      Karriere      Downloads     DE/EN

Wasserinformationssystem Salzburg: Saubere Daten durch Cadenza

24. Februar 2010

Appetit kommt beim Essen: Ursprünglich sollte disy Cadenza beim Wasserinformationssystem Salzburg helfen, Berichte und Datenauswertungen zu vereinfachen. Aber es hat sich nach kurzer Zeit auch als „gutes Werkzeug für die Datenhygiene“ bewährt, wie es Johann Fersterer vom Amt der Salzburger Landesregierung formuliert.

Wasserinformationssystem Salzburg: Saubere Daten durch Cadenza

Das gesamte Wassermanagement des Landes Salzburg fließt seit über zehn Jahren im Wasserinformationssystem Salzburg (WIS) zusammen. Angefangen hat das WIS als digitale Variante des traditionellen Wasserbuches, in dem seit dem 19. Jahrhundert die Wasserrechte des Landes geregelt sind. Sukzessive ist die Anwendung um weitere Themen erweitert worden, so dass heute auch Daten zu Wasserschutzgebieten, zu Fragen der Wassergüte, des Hochwasserschutzes oder des Managements von Trink- und Abwasser im WIS abgebildet sind.

Entsprechend modular ist das System mit zahlreichen Fachanwendungen aufgebaut, die sich um eine zentrale Datenbank gruppieren und von zahlreichen Dienststellen des Landes sowie darüber hinaus genutzt werden. Denn das System hat sich so gut entwickelt, dass die Bundesländer Vorarlberg, Kärnten, Burgenland und Steiermark das System von Salzburg übernommen haben, so dass ein nahezu „Österreichweites Netzwerk“ entstanden ist.

Aus Vorarlberg kam der Anstoß, das WIS mit disy Cadenza zu erweitern, um neue Möglichkeiten zu erschließen, die Daten einerseits flexibel auszuwerten, andererseits aber auch standardisierte Abfragen für sich wiederholende Berichte so im System zu hinterlegen, dass sie ohne detaillierte Kenntnisse über Datenbankfunktionalitäten von jedem Sachbearbeiter leicht genutzt werden können.

Johann Fersterer, der das WIS im Amt der Landesregierung Salzburg verwaltet, schätzt nach ersten Erfahrungen aber auch die schnellen Publikationsmöglichkeiten, die Cadenza für diese Auswertungen bietet. „Und die Software hat sich als gutes Werkzeug für die Datenhygiene herausgestellt“, berichtet er. Inkonsistenzen und Widersprüche in der Datenbank ließen sich damit vergleichsweise schnell aufspüren.

Ende November 2009 in Salzburg eingeführt, finden sich nach seinen Angaben heute bereits 30 bis 40 vorkonfigurierte Abfragen aus verschiedenen Fachabteilungen im so genannten Repository, dem zentralen Karten- und Themenverzeichnis von Cadenza. In der Client/Server-Architektur des Gesamtsystems können alle Nutzer mit den entsprechenden Rechten auf diese Abfragen zugreifen und mit einem Klick selbstständig die daraus resultierenden Berichte erzeugen, ausdrucken oder webbasiert publizieren.

Darüber hinaus profitieren die Salzburger auch bei einigen Spezialthemen von den integrierten Auswertungsmöglichkeiten Cadenzas, die Sach- und Geodaten vollständig miteinander verzahnt analysieren. Dazu zählt etwa das Management der rund 100 im gesamten Bundesland verteilten Speicherteiche für Schneekanonen und Beschneiungslanzen. Die für die Skipistenpräparation erlaubte Wasserentnahme aus den vielfach eigens dafür angelegten Teichen ist genau vorgeschrieben und abhängig von der in den Sommermonaten darin gesammelten Menge des Niederschlagswassers. Auch dieser für den Tourismus in der Region wichtige Aspekt der Wasserwirtschaft gehört zu den Aufgaben, die mit WIS bewältigt werden.


 
 
 
 
 

Impressum    |    Datenschutz    |    Home

© Disy Informationssysteme GmbH