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Neue Sichten auf bekannte Daten – Cadenza analysiert Feldblöcke in Schleswig-Holstein

24. Februar 2010

Neue und flexible Auswertungsmöglichkeiten durch disy Cadenza werden künftig die Verwaltung des landwirtschaftlichen Flächenkatasters in Schleswig-Holstein erleichtern. Im Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume ist dieses Kataster eine Grundlage für die Vergabe von Fördermitteln der EU.

Neue Sichten auf bekannte Daten – Cadenza analysiert Feldblöcke in Schleswig-Holstein

Seit 2003 wird die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) der Europäischen Union nach und nach auf eine betriebs- und flächengebundene Förderung der Landwirtschaft umgestellt. Als Konsequenz daraus wurden in Deutschland von den zuständigen Bundesländern so genannte landwirtschaftliche Flächenkataster (LFK) eingeführt – so auch in Schleswig-Holstein.

Das natürlich von Beginn an digital geführte LFK basiert auf so genannten Feldblöcken. Diese werden allein aus Luftbildern abgeleitet und umfassen zusammenhängende landwirtschaftlich nutzbare Flächen, die von natürlichen und erkennbaren Außengrenzen umgeben sind, die also beispielsweise durch Straßen, bebaute Flächen, Gewässer, Gräben oder Wälder begrenzt werden. Deshalb können in einem vom Orthophoto digitalisierten Feldblock auch Parzellen mehrerer Landwirte enthalten sein.

Eine der Hauptaufgaben bei der Nutzung des LFK ist dementsprechend der Abgleich der Förderanträge der Landwirte, die sich auf einen Feldblock beziehen. Die geförderte Fläche kann in der Summe naturgemäß nicht größer sein als die Fläche des Feldblocks.
Darüber hinaus ist das LFK aber auch eine Quelle für zahlreiche statistische Auswertungen zur Situation und Entwicklung der Landwirtschaft.

Genau für diese Zwecke wurde jetzt in der für das LFK zuständigen Fachabteilung des Ministeriums das Auswerte- und Berichtssystem disy Cadenza eingeführt. Es macht flexible Analysen der Daten möglich, und zwar sowohl individuelle Auswertungen abseits regelmäßiger Fragestellungen als auch die routinemäßige Produktion standardisierter Berichte – etwa mit Blick auf die Berichtspflichten des Landes gegenüber der Europäischen Union.

„Wir stehen mit Cadenza in den Startlöchern“, versichert dazu Andreas Kiwus von der IT-Abteilung des Ministeriums. Derzeit werden  die Zugriffswege und -rechte auf die Daten des LFK unter dem Gesichtspunkt des Datenschutzes und der Datensicherheit abschließend geprüft. Aufgrund der betriebs- und personengebundenen Daten des Katasters hinsichtlich der Fördermittelvergabe müsse man dabei besondere Sorgfalt walten lassen.

Sind diese letzten Hindernisse in den kommenden Wochen aus dem Weg geräumt, rechnet Kiwus mit rund 20 Arbeitsplätzen in den Fachabteilungen des Ministeriums, die direkt mit Cadenza LFK-Daten auswerten, sei es mit im System zentral administrierbaren Standardabfragen oder auch mit Analyseaufträgen, die etwa von Seiten der Politik an die Verwaltung gehen. Die mit Cadenza mögliche webbasierte Publikation von Auswertungsergebnissen werde dann sicherlich einige hundert Mitarbeiter mit Informationen zum LFK versorgen können.


 
 
 
 
 

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