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Data Warehouse Wasser: Eine Dienste-Infrastruktur für die bayerische Wasserwirtschaft

02. Juli 2010

Bereits seit 2006 ist das Data Warehouse Wasser (DWW) im Bayerischen Landesamt für Umwelt (LfU) Basis für eine integrierte und fachübergreifende Datenauswertung mit disy Cadenza. Künftig sollen die Daten über eine von disy konzipierte Dienste-Infrastruktur auch ad hoc in weiteren Berichts- und Analysesystemen Verwendung finden.

Data Warehouse Wasser: Eine Dienste-Infrastruktur für die bayerische Wasserwirtschaft

Das Bayerische Landesamt für Umwelt (LfU) will sein Data Warehouse Wasser (DWW) mithilfe einer umfangreichen Dienste-Plattform zu einer effektiven Datendrehscheibe machen. Die umfassende Nutzung der im DWW gesammelten Datensätze soll dann unter anderem mittels OGC-konformer Dienste in zahlreichen Drittsystemen möglich werden.

Bislang erfolgen Auswertungen und Analysen der im DWW gesammelten Objekte, Messstellen, Messwerte sowie Geobasis- und Geofachdaten ausschließlich mit dem auf Basis von Cadenza Professional konzipierten Facharbeitsplatz „Komplexe Informationsrecherche“ (FAKIR). Doch eine der Hauptzielgruppen des DWW sind Führungskräfte und "Nicht-Spezialisten", die die Auswertungen ohne besondere Vorkenntnisse ausführen sollten. Gefordert ist der einfache, performante und fachübergreifende Datenzugriff auf Objekte aus den verschiedenen Fachbereichen. Neben der Wasserwirtschaft wird dies zukünftig auch andere Bereiche der Umwelt und der Geologie betreffen. Schon heute werden einzelne Auswertungen und Daten aus dem DWW daher in verschiedene Drittsysteme integriert. Allerdings geschieht dies jeweils nur auf Anfrage der entsprechenden Fachabteilungen und mittels nicht standardisierter, händischer Datenübernahmen.

Dieser Vorgang soll künftig durch den von disy konzipierten Aufbau einer Dienste-Plattform auf Basis des DWW (DiPlaD) weitgehend automatisch möglich sein. Aktuell im Vordergrund steht dabei die grundsätzliche Architektur der Dateninfrastruktur. Sie soll weitgehend auf OGC-konformen Diensten beruhen. Wo diese internationalen Standards nicht genügen, um die gewünschten Anwendungsszenarien zu realisieren, wird man auf Cadenza-Web-Dienste zurückgreifen. Als eine in der Umweltverwaltung am weitesten verbreitete, offene Plattform erlaubt auch Cadenza eine weit über das LfU hinausgehende Ad-hoc-Datennutzung.

Die Integration der Standorte von Messstellen in den Gewässeratlas illustriert die Vorteile des Vorhabens: Der Gewässeratlas enthält unter anderem Daten über so genannte Querbauwerke, die etwa als Stauwehr die Durchgängigkeit von Gewässern unterbrechen. Informationen über Messstellen, die verschiedene Parameter der Wasserqualität dokumentieren, sind in diesem Zusammenhang mit Blick auf die EU-Wasserrahmenrichtlinie von Bedeutung, die unter anderem eine Verbesserung der hydromorphologischen Gewässersituation verlangt. Heute müssen die Messstellen-Daten aus dem DWW und dem Gewässeratlas für eine entsprechende Analyse händisch zusammengeführt werden. Ein dienstebasierter Zugriff wird solche und zahlreiche weitere Auswertungen künftig wesentlich vereinfachen.


 
 
 
 
 

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