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disy stellt generische WPS-Dienste auf dem Workshop „Standardisierte Dienste“ bei der LUBW vor

02. Dezember 2010

„Stillstand ist Rückschritt“ – um dem entgegenzuwirken veranstaltete die Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg (LUBW), unterstützt durch die Universität Heidelberg und disy, einen Workshop zu standardisierten Diensten. Welche spannenden Neuerungen und Ergebnisse dieser Workshop aufgezeigt hat, können Sie hier nachlesen. Machen Sie keinen Rückschritt...

disy stellt generische WPS-Dienste auf dem Workshop „Standardisierte Dienste“ bei der LUBW vor

Der Begriff „Standardisierte Dienste“ ist in den letzten Jahren in den Verwaltungen immer häufiger gefallen und mittlerweile nicht mehr wegzudenken. Sowohl bei der Umsetzung fachlicher Anforderungen als auch hinsichtlich des gesetzlich geforderten Aufbaus einer Geodateninfrastruktur (GDI) spielen die standardisierten Dienste eine große Rolle.

Die LUBW hatte am 30.09.2010 Vertreter aus der Verwaltung, Forschung und Entwicklung zu einem Workshop eingeladen. Im Vordergrund stand der neue, bei INSPIRE vorgesehene „Allzweckdienst“ WPS (Web Processing Service). Die WPS-Schnittstellenspezifikation wurde vom Open Geospatial Consortium (OGC) geschaffen, um prozessorientierte Dienste standardisiert nutzen zu können.

Während mit Darstellungs- und Download-Diensten, wie WMS und WFS, Daten eins zu eins abgerufen, heruntergeladen oder visualisiert werden können, eignet sich der prozessorientierte Dienst WPS zur Umsetzung in Szenarien mit Bedarf an verteilten Server-Dienstleistungen. Prozess- oder funktionsorientierte Dienste bieten einen datentransformierenden Mehrwert, d. h. sie verarbeiten Daten zu Informationen, zum Beispiel zur Berechnung von geometrischen Verschneidungen. Ihr mögliches Einsatzspektrum ist sehr breit, worauf sich auch das große Potenzial der prozessorientierten Dienste begründet.

Die LUBW zeigte im Workshop anhand von praktischen Beispielen den großen Nutzen, der sich durch die prozessorientierten Dienste in einer standardisierten Dienstelandschaft ergibt. disy – Mitveranstalter und OGC-Mitglied – erläuterte die Funktionsweise der WPS-Dienste und machte deutlich, wo bei der aktuellen OGC-Spezifikation die Grenzen der Interoperabilität liegen. Darüber hinaus stellte disy das zusammen mit der LUBW entwickelte Konzept der „Generischen WPS-Klienten“ vor. Mit diesen Ergänzungen zur WPS-Spezifikation ist es erstmals möglich, WPS-Dienste aus einer GDI in einer spontanen und unabhängigen Weise so zu nutzen, wie dies für WMS- und WFS-Dienste üblich ist. Das ist ein wichtiger Schritt für die Entwicklung eines allgemein nutzbaren und attraktiven Diensteangebots innerhalb einer GDI. Im Anschluss wurden konkrete Implementierungen der generischen WPS-Klienten vorgestellt. Diese sind in den neuen Produktversionen 2010 von Cadenza und GISterm, sowohl in der Web- als auch in der Desktop-Variante, und im leichtgewichtigen Web-Mapping-Klient Legato bereits umgesetzt. Ebenso erläutert wurde die Planung zur Umsetzung der WPS-Schnittstelle für den Cadenza-Server. Damit ist Cadenza ein ideales Werkzeug, um aufbereitete Informationen in Form von raumbezogenen Datenanalysen und Berichten über standardisierte WPS-Dienste in einer GDI allen Klienten anzubieten.

Möchten Sie mehr über den Workshop oder das Thema WPS erfahren? Dann schreiben Sie einfach eine E-Mail an marketing@disy.net.


 
 
 
 
 

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