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disy Cadenza beim Umweltbundesamt Österreich

24. Februar 2011

Die für die Grund- und Oberflächengewässer zuständigen Abteilungen des österreichischen Umweltbundesamtes in Wien haben sich für disy Cadenza entschieden. Die Umweltexperten der Behörde wollen damit fachübergreifende Datenauswertungen erleichtern. Diese gewinnen immer stärker an Bedeutung.

UBA Wien entscheidet sich für disy Cadenza

„An welchen Messstellen der Eintrag eines Stoffes im vorigen Jahr wie oft überschritten wurde, ist das typische Beispiel einer Frage, die bislang eher aufwändige Datenrecherchen bedeutet hat“, beschreibt Stephan Nemetz aus der Abteilung Oberflächengewässer des österreichischen Umweltbundesamtes in Wien die prinzipielle Herausforderung seiner Behörde. Immer häufiger verlangen Fragestellungen aus Politik, Unternehmen oder aus anderen Behörden ein breite, fachübergreifende Auswertung vorhandener Daten über die Grenzen einzelner Fachdatenbanken hinweg. Diese integrierte Datenauswertung soll künftig mit disy Cadenza erheblich erleichtert werden.

Eine umfangreiche Datenbasis ist in Wien zweifellos vorhanden. Als nach eigenen Angaben „führende österreichische ExpertInneneinrichtung für alle Umweltthemen und Umweltmedien“ pflegt das Umweltbundesamt in Wien umfangreiche Datenbestände über alle denkbaren Umweltthemen. Allein im Bereich „Wasser“ reicht das Spektrum der gesammelten Informationen von der Kontrolle nahezu aller stofflichen Einträge in die Oberflächengewässer bis zur vollständigen ökologischen und biologischen Typisierung von Flüssen und Seen. Sogar systematische Untersuchungen des Isotopengehalts in Oberflächengewässern und Niederschlägen zählen zum Kanon der erhobenen Daten. Auch die Grundwasserqualität wird durch ein flächendeckendes System von Messstellen überwacht. Die Daten und regelmäßigen Berichte des Umweltbundesamtes liefern wichtige Entscheidungsgrundlagen für Planung und Politik.

„Langfristig ist es daher beabsichtigt, die Umweltinformationen des Hauses in ein fachübergreifendes Data Warehouse zu überführen“, erklärt Nemetz. Die Einführung von disy Cadenza ist ein erster Schritt zu dieser Gesamtsicht auf die Daten – zunächst im Bereich Wasser. Von diesem neuen Werkzeug versprechen sich die Verantwortlichen auch mehr Autonomie der Sachbearbeiter. Bislang mussten integrierte Auswertungen mit entsprechendem Aufwand in separaten GIS-Lösungen vorgenommen werden, so dass die einzelnen Fachabteilungen jeweils auf die GIS-Fachleute angewiesen waren. Mit disy Cadenza können dagegen integrierte Auswertungen und neue Datensichten selbstständig angestoßen werden.

Geht es außerdem beispielsweise um gesetzlich vorgeschriebene, regelmäßig wiederkehrende Auswertungen, können diese entsprechend vorkonfiguriert im System abgelegt werden. Dann genügen tatsächlich wenige Mausklicks, um ad hoc vollständige Berichte zu generieren.


 
 
 
 
 

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