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Thüringen: Datenerfassung, Pflege, Recherche und Auswertung allein mit disy Cadenza

21. Juli 2011

Die Fachanwendung Tierartenvorkommen der Thüringer Landesanstalt für Umwelt und Geologie (TLUG) wird künftig allein auf Basis von disy Cadenza laufen. Bislang wurde Cadenza bereits zur Auswertung und Recherche der Daten genutzt, jetzt dient die Software auch der Erfassung und Pflege der Daten. Sie löst damit ArcView ab.

Tierartenerfassung in Thüringen

Über 10.000 für den Naturschutz relevante Tierarten listet die Fachanwendung Tierartenvorkommen der Thüringer Landesanstalt für Umwelt und Geologie (TLUG) auf. Jede Art, vom Auerhahn bis zur Gallwespe, wird darin beschrieben, insbesondere hinsichtlich ihrer räumlichen Verteilung und Lebensräume. Die Fachanwendung ist darüber hinaus ein integrierter Bestandteil des zentralen Fachinformationssystems (FIS) Naturschutz, das neben den Tierarten auch Daten zu Pflanzen, Biotopen und Schutzgebieten enthält.

Allerdings zerfiel die Fachanwendung technisch gesehen bislang in zwei Teile. Das war zum einen ArcView/ArcSDE zur Erfassung und Datenpflege und zum anderen disy Cadenza zur Recherche und Auswertung der Daten. Künftig wird die TLUG aber allein auf disy Cadenza setzen, um die Tierarten des Landes zu dokumentieren.

Dies ist zugleich mit wesentlichen Verbesserungen der Datenerfassung verbunden, insbesondere hinsichtlich der geografischen Daten. Zum Beispiel waren bislang die Fundorte der jeweiligen Tierart lediglich über einzelne Koordinatenpaare definiert. Mit Hilfe einer neuen Fachmaske können jetzt die Mitarbeiter Flächen direkt verwalten und erfassen, die umgehend Eingang in die Datenbank finden. Auch Korrekturen an den Fundorten können die Sachbearbeiter selbstständig, ohne vertiefte GIS-Kenntnisse durchführen. Mit der hierzu konfigurierten Funktion werden bestehenden Fundorte mittels einer einfachen Abfragemaske bequem verschoben und zusammengefasst. Auch solche Korrekturen werden direkt in der Datenbank abgelegt und können bei allen folgenden Datenauswertungen und Recherchen unmittelbar berücksichtigt werden.

Die mit Hilfe des Cadenza-Fachanwendungsrahmens in Kombination mit Oracle Locator realisierte neue Fachanwendung Tierartenvorkommen verarbeitet jetzt auch problemlos parallel schreibende sowie lesende Zugriffe, so dass mehrere Mitarbeiter gleichzeitig störungsfrei Daten ins System eingeben können. Über das FIS Naturschutz haben über 300 Nutzer Zugang zu den Daten.

Neben den technischen Verbesserungen sorgt disy Cadenza als integrierte Plattform – mit GISterm als Teil von Cadenza ist ein vollständiges GIS automatisch Bestandteil der Lösung – auch für geringere Lizenz- sowie sinkende Wartungskosten, weil externe Schnittstellen weggefallen sind und Cadenza eine offene Datenhaltung unterstützt.


 
 
 
 
 

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