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Metainformationssystem im Bayerischen Landesamt für Umwelt auf Basis von disy Preludio

22. September 2011

Schnelle Datenrecherche und verbesserter Datenzugriff: Das sind die wichtigsten Ziele eines neuen internen Metadaten-Informationssystems im Bayerischen Landesamt für Umwelt (LfU). Es wird derzeit auf der Basis von disy Preludio realisiert. Die hohen Anforderungen des LfU an die Flexibilität und Skalierbarkeit der Anwendung haben den Ausschlag für disy Preludio gegeben.

Metainformationssystem im LfU

Gemeinsam mit dem Bayerischen Landesamt für Umwelt (LfU) als Auftraggeber realisiert disy derzeit eines der größten Projekte in Deutschland, wenn es um den Aufbau umfassender Metadaten-Infrastrukturen geht. Als internes Recherchesystem wird das neue LfU-MIS (Arbeitstitel) am Ende bis zu 30.000 Metadatensätze verwalten. Über 2500 Nutzer mit lesendem Zugriff und gut 50 Mitarbeiter, die regelmäßig Metadaten editieren, sieht das Konzept vor. Denn neben der zentralen Behörde werden auch die 17 dem LfU zugeordneten Wasserwirtschaftsämter des Freistaates Informationen zu ihren Umweltdaten mit dem neuen, vollständig webbasierten Metadaten-Informationssystem (MIS) behördenweit recherchierbar machen.

Technische Grundlage des Systems wird disy Preludio sein. Die Software löst die bisher vor allem in den Wasserwirtschaftsämtern genutzte, noch auf ArcView3-Erweiterungen basierende Metadatenlösung ab. Preludio wird rein webbasierte Such- und Erfassungsformulare liefern, die ein Datenmanagement nach internationalen Standards sicher stellen, aber auch weiter gefasste, individuelle Datenprofile unterstützen. Vorhandene Metadatensätze vor allem aus der Wasserwirtschaft werden entsprechend migriert. Nicht zuletzt können die mit Preludio produzierten Metadaten direkt übergeordneten Portalen, wie dem bayerischen UOK oder dem  Geoportal Bayern übergeben werden. Die für solche Zwecke vom Open Geospatial Consortium (OGC) definierte CSW-Schnittstelle ist bereits ein integrierter Bestandteil von disy Preludio. Die Software enthält darüber hinaus Module, die vor allem dafür sorgen, das Metadatenmanagement in vorhandene IT-Umgebungen und individuelle Arbeitsabläufe zu integrieren.

Das ist gerade beim LfU gefragt: Nicht nur die Datenrecherche soll an jedem Arbeitsplatz ermöglicht werden, sondern auch der direkte Zugriff auf die Daten und – falls notwendig und vom Anwender erwünscht - ihre unmittelbare Nutzung in disy GISterm und anderen im LfU vorhandenen GIS-Lösungen. In diesem Zusammenhang wird disy Preludio zu einem vollständig mandantenfähigen System erweitert, mit dem es möglich wird, die administrative Gliederung des kompletten Landesamtes abzubilden. Mit Hilfe der bereits vorhandenen zentralen Nutzerverwaltung lassen sich dann parallel auch die Zugriffsrechte zu den Metadaten bequem verwalten und zuweisen.  

Dazu gesellen sich im Zuge des Projekts zahlreiche andere Neuerungen der disy-Software, wie etwa vorkonfigurierbare räumliche Datenrecherchen, eine Komponente, die über häufig aufgerufene Metadaten und Aktualisierungen informiert sowie eine so genannte Tag-Cloud erzeugt, die die am häufigsten verwendeten Schlagwörter zeigt. Ein Klick auf eines der Schlagworte soll eine entsprechende Suche auslösen. Weitere Eingabehilfen und natürlich eine umfassende Dokumentation runden das Metadatenmanagement des LfU mit Hilfe von disy Preludio ab.


 
 
 
 
 

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