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„disy Cadenza optimiert Deponiekontrolle“

07. Dezember 2011

Die „Abfallentsorgung Kreis Kassel“ unterstützt das Monitoring ihrer Mülldeponie bei Hofgeismar seit kurzem mit disy Cadenza und ersetzt damit die alte ArcView Installation. Cadenza nutzt hierfür die über lange Jahre in MS Access gepflegten Daten. So können Messergebnisse, etwa zu Setzungsbewegungen oder zur Gasentwicklung, jetzt sehr schnell und einfach in Diagrammen, Tabellen oder Karten visualisiert werden.

Abfallentsorgung Kassel

Rund 2,3 Millionen Tonnen so genannter Siedlungsabfälle bilden unweit von Hofgeismar nördlich von Kassel die Mülldeponie „Kirschenplantage“. Bis Ende 2005 wurden hier Hausmüll, Sperrmüll, Gewerbeabfälle, Bau- und Abbruchabfälle, Elektrogeräte und auch Altreifen eingelagert. Aber noch gut weitere 30 Jahre wird sich die Abfallentsorgung des Kreises Kassel unter anderem um Gas- und Sickerwasserbildungen kümmern müssen und die Setzungsbewegungen der Deponie bis zur endgültigen Versiegelung dokumentieren.

Dabei hilft seit kurzem disy Cadenza. Das Berichts- und Auswertesystem bietet den Mitarbeitern alle Möglichkeiten, die gesammelten Überwachungsdaten bequem und mit wenigen Mausklicks in anschauliche Auswertungen zu verwandeln. Besonders die Diagrammdarstellung ist für den Deponiebetrieb wichtig. Vertikalschnitte durch den Deponiekörper dokumentieren beispielsweise Setzungsbewegungen im zeitlichen Vergleich. Auf einen Blick wird damit sichtbar, wann eine Setzung abgeschlossen ist und die Oberfläche versiegelt werden kann. Die Kartendarstellung dagegen wird genutzt, um unter anderem die Ergebnisse von Methan-Überwachungsmessungen abzubilden. Auch sämtliche Basisdaten (etwa zur Geologie, zu Gebäuden und Verkehrswegen sowie zu Wasser-, Abwasser- und Deponiegasleitungen) sind nun mit GISterm, dem in disy Cadenza integrierten Geoinformationssystem, erfasst, ebenso die Planungs- und Bauunterlagen der Deponie.

Bis zur Einführung der disy-Software in diesem Jahr wurde die Aufgabe mit ArcView und einer MS-Access-Datenbank gelöst, die vor gut zehn Jahren zu einer individuellen, sehr spezifischen Fachlösung verbunden wurden. Allerdings war dieses System nicht mehr mit aktuellen Windows-Umgebungen kompatibel.

Die Entscheidung für disy fiel vor diesem Hintergrund auch deshalb, weil Cadenza aus Sicht der Mitarbeiter einen sanften Umstieg erlaubt. Die komplette Datenbank wird weiterhin genutzt und auch die präzisen Vermessungsdaten eines externen Ingenieurbüros, das die Deponiesetzungen zentimetergenau erfasst, werden wie bislang als Shapefiles geliefert und ins System eingelesen.

disy Cadenza unterstützt damit langjährig gewohnte Workflows und bietet dennoch die Möglichkeit, das Berichtswesen zu standardisieren und zu automatisieren, zum Beispiel: Der in Hessen vorgeschriebene, jährliche Eigenkontrollbericht lässt sich zukünftig – dank des zentralen Zugriffs auf alle im System archivierten Daten – unkompliziert erstellen.


 
 
 
 
 

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