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Cadenza wird Herzstück der GDI in Ulm

07. Dezember 2011

Die Stadt Ulm hat für den Aufbau einer städtischen Geodateninfrastruktur (GDI) disy Cadenza als zentrales GIS- und Auskunftssystem ausgewählt. Mit Cadenza können stadtintern zukünftig alle Mitarbeiter bequem Daten aus anderen Abteilungen nutzen sowie eigene Daten zur Verfügung stellen. Ein zu diesem Zweck ins Leben gerufenes Kompetenzzentrum „Geoinformation“ setzt das Vorhaben um.

GDI in Ulm

Ein Beschluss des Gemeinderats in Ulm gab den Startschuss: Das neu gegründete, zentrale Kompetenzzentrum „Geoinformation“ (mit drei Mitarbeitern, angesiedelt im Fachbereich Zentrale Steuerung, Team IT) wird in den nächsten zwei Jahren die zahlreichen, bislang in unterschiedlichen Lösungen der einzelnen Abteilungen existierenden Geo- und Fachdaten mithilfe einer fachübergreifenden Geodateninfrastruktur (GDI) verbinden. Eigens dafür gegründete stadtinterne GDI-Gremien sowie die Benennung von GDI-Koordinatoren in jeder Abteilung zeigen, dass der Aufbau einer GDI eine Aufgabe von stadtweiter Auswirkung und Mitwirkung ist. Das Herzstück der GDI wird disy Cadenza sein: Mit Cadenza sollen stadtweit Geodaten aus verteilten Quellen verbunden werden, um über den gesamten Datenbestand statistische Auswertungen sowie automatisierte Berichte bereitstellen zu können.

Lucia Erdt, Leiterin des Kompetenzzentrums, führt derzeit eine stadtweite Erhebung der Geodaten, Statistiken und GDI-relevanten Adressbestände durch. Ihre Ergebnisse bilden die Grundlage des Datenhaltungs- und Rechtekonzepts. Es soll gewährleisten, dass alle Daten sicher und performant in den mittels Cadenza aufzubauenden Kartenviewer "ulmGIS" integriert und Redundanzen sowie Synergien zwischen den verteilten Datenbeständen erkannt werden. Cadenza ist zum Aufbau einer solchen GDI besonders geeignet, denn Cadenza ermöglicht – an beliebig vielen Arbeitsplätzen, über eine gemeinsame Benutzeroberfläche – den webbasierten, flexiblen sowie integrierten und durchgängigen Zugriff auf die heterogenen Datenbestände. Die Software lässt die vorhandenen Fachanwendungen dabei weitgehend unberührt, definiert keine eigenen Dateiformate und berücksichtigt alle notwendigen Standards des Open Geospatial Consortium (OGC).

Darüber hinaus verspricht sich Frau Erdt insbesondere von den integrierten Auswertungen der Sach- und Geodaten, wie sie mit Cadenza möglich sind, einen Mehrwert. Dieser Mehrwert ist bei Statistiken und ersten Sozialraumindikatoren jetzt schon deutlich, wenn plötzlich Informationen, die bislang nur in Tabellen vorlagen, anhand von Karten veranschaulicht werden. „Da werden mit einem Blick Zusammenhänge sichtbar, die man aus tabellarischen Statistiken nicht so einfach herauslesen kann“, resümiert die  Leiterin des Kompetenzzentrums. Spätestens ab Mitte kommenden Jahres soll Cadenza sukzessive ausgebaut werden und als webbasierte Anwendung alle Mitarbeiter der Stadtverwaltung Ulm ämterübergreifend mit ersten (Geo-) Informationen versorgen.


 
 
 
 
 

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