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Bodendaten Sachsen: disy liefert runderneuerte Fachanwendung zur Flächendatenbank

05. Juni 2012

Für das Sächsische Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) hat disy die Fachanwendung zur Erfassung und Pflege der Flächendaten im Fachinformationssystem (FIS) Boden vollständig neu entwickelt. Die neue Lösung soll künftig flexiblere Auswertungen in disy Cadenza vereinfachen.

FIS Boden Sachsen

Ein auf lange Sicht landesweiter Anwenderkreis soll künftig per Intranet und mit Hilfe von Cadenza Web Daten in Form von aktuell generierten Karten aus dem Fachinformationssystem (FIS) Boden wesentlich einfacher und vor allem selbstständig abrufen können. Das ist die mit der neuen, von disy gelieferten Fachanwendung zur Flächendatenbank des FIS Boden verbundene Idee des Sächsischen Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG). Die neue Lösung ist dafür ein erster Schritt.

Bislang basierte die Anwendung auf Oracle Forms, ein proprietäres Entwicklungswerkzeug von Oracle, das inzwischen nicht mehr unterstützt wird. Die Bodendaten, die jetzt mit der von disy vollständig neu entwickelten Fachanwendung gepflegt werden, stehen künftig vor allem mittels des Cadenza-Fachanwendungsrahmens sehr einfach für neue Auswertungen zur Verfügung. Aktuell testet das zuständige Fachreferat des LfULG intern auch, wie sich die angestrebte flächendeckende Bodenkarte des Freistaats im Maßstab 1:50.000 durch die Reportingfunktionen von Cadenza automatisch aus den Daten des FIS Boden generieren lässt. Weitere thematische Karten sollen folgen. Zur Visualisierung dieser Daten kommt dabei GISterm Web, die vollständig in Cadenza integrierte GIS-Lösung, zum Einsatz.

Das FIS Boden ist das zentrale Instrument des Landesamtes, um die Vielzahl der im eigenen Haus und in anderen Verwaltungsstellen vorhandenen und durch eigene Erhebungen permanent wachsenden bodenkundlichen und bodenschutzrelevanten Informationen zusammenzufassen und vor allem verfügbar zu machen. Die Daten liefern zum Beispiel im Rahmen der Ausweisung von Hochwasserentstehungsgebieten Informationen über die Wasseraufnahmefähigkeit der Böden oder dokumentieren das land- und forstwirtschaftliche Potenzial von Flächen. Auch ein wirksamer Schutz von Böden nach dem Bundes-Bodenschutzgesetz (BBodSchG) setzt genaue Kenntnisse über den Zustand des Bodens sowie seiner vielfältigen Funktionen und Eigenschaften voraus. Nicht zuletzt fußen Entscheidungen in der Landes- und Regionalplanung auf präzisen Bodendaten.

Die jetzt von disy erneuerte Fachanwendung für das Management der Flächendaten ist neben einer Aufschluss- und Probendatenbank mit zahlreichen Punktdaten der zentrale Bestandteil des FIS Boden.  Die mögliche Vielzahl und notwendige Differenzierung führt zu einer entsprechend komplexen Fachanwendung mit insgesamt mehr als 100 Datenfeldern, die je nach ihrer Abhängigkeit in mehreren Ebenen strukturiert werden müssen.

Die eigentliche Entwicklungsarbeit von disy bestand darin, die Komplexität in Erfassungsmasken abzubilden, die zumindest für den Fachmann möglichst intuitiv und verständlich sind. Denn neben den künftig erweiterten und vereinfachten Auswertungsmöglichkeiten über den Cadenza-Fachanwendungsrahmen hat das Landesamt bei der Neuerung in erster Linie eine hohe Akzeptanz der neuen Lösung im Auge gehabt.

 


 
 
 
 
 

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