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Sachsen: Landesweites Altlastenkataster nutzt Cadenza

21. August 2012

Für alle GIS-bezogenen Auswertungen des Sächsischen Altlastenkatasters (SALKA) setzt das Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) künftig auf disy Cadenza. Die bisherige Lösung auf Basis von ArcGIS wird abgelöst. Die Handhabung wird stark vereinfacht und die Anwendung ist somit auch ohne tiefgreifende GIS-Kenntnisse nutzbar.

Cadenza 2012

Mit dem Umstieg auf Cadenza für die GIS-gestützte Auswertung des zentralen Datenbestandes für das landesweite Sächsische Altlastenkataster (SALKA) sind für das Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) zahlreiche Vereinfachungen verbunden. Ausschlaggebend für die Entscheidung, die bisherige auf ArcGIS basierende Lösung abzulösen, waren vor allem die Schwierigkeiten, nach Software-Updates den Datenzugriff auf die SQL-Datenbank von SALKA zu erhalten. Dies war regelmäßig mit Neuprogrammierungen der entsprechenden Schnittstelle zum GIS verbunden. Dieser Aufwand wird mit Cadenza entfallen.

Darüber hinaus können nun Standardauswertungen einfach im zentralen Kartenverzeichnis hinterlegt und auf der Basis des jeweils aktuellen Datenbestandes auch ohne tiefgreifende GIS-Kenntnisse genutzt werden.

Mit SALKA werden auf Grundlage des Bundesbodenschutzgesetzes (BBodSchG) sämtliche Flächen mit Altlasten sowie einem entsprechenden Verdacht erhoben. Das ist eine Aufgabe der unteren Bodenschutzbehörden in den Landkreisen und kreisfreien Städte des Landes, denen dafür die Fachanwendung SALKA als Erfassungswerkzeug kostenlos zur Verfügung gestellt wird. Aufgenommen werden neben dem Grund des Altlastenverdachts bzw. der nachgewiesenen Altlast die möglicherweise davon ausgehende Gefahr sowie natürlich die Lage der Flächen. Insbesondere bei Planungsvorhaben spielen diese zentral gesammelten Daten eine wichtige Rolle.

GISterm wird die zentrale Auswertung und insbesondere die Kombination der Daten mit anderen Datenquellenen nun wesentlich vereinfachen.

Mit SALKA können Luftbilder und ALK-Daten aus den zentralen Geobasisdaten des LfULG genutzt werden, um die verorteten Altlastenflächen in einen kartographischen Bezug, beispielsweise zu GIS-basierten Planungsdaten, zu setzen. Darüber hinaus ist Cadenza natürlich in der Lage, die in SALKA recherchierten Daten auch als Standard-Shapefile auszugeben, um sie in beliebigen anderen GIS-Anwendungen nutzen zu können.

Insgesamt erwartet das Landesamt vom neuen Auswertungswerkzeug auf Basis von Cadenza mehr Flexibilität sowohl in der Datenrecherche als auch bei der Weitergabe von Auswertungen an Dritte. Das schließt auch den Umgang mit neuen Koordinatensystemen ein, denn die Umstellung des amtlichen Lagebezugssytsems von Gauß-Krüger auf ETRS89 ist in Sachsen verbindlich vorgesehen.


 
 
 
 
 

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