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Neues Forschungsprojekt zur Trinkwasserversorgung gestartet

30. November 2012

Beim ersten Projekttreffen des auf drei Jahre angelegten EU-Forschungsprojekts „WatERP – Where Supply meets Demand“ trafen sich Vertreter der 9 beteiligten Projektpartner aus 4 europäischen Ländern in Barcelona, um das gemeinsame Arbeitsprogramm für die kommenden Monate zu diskutieren und festzuzurren. Im Rahmen des Projekts sollen Methoden und Techniken entwickelt, Standards erprobt und Best Practices realisiert werden, um eine bessere Software-Systeminteroperabilität und effektiveren Datenaustausch in der Wasserversorgung zu erreichen – und zwar vom Ort der Wassergewinnung (Flusseinzugsgebiet, Brunnen) bis zum Wasserhahn beim Endverbraucher.

Forschungsprojekt zur Trinkwasserversorgung

Über eine zentrale Datendrehscheibe sollen Wasserangebot und Wasserbedarf besser gegenübergestellt werden können, wovon Module zur Bedarfs- und zur Angebotsprognose sowie zur Entscheidungsunterstützung profitieren.

Die disy Informationssysteme GmbH leitet im Projekt das Arbeitspaket „Datenmanagement“, bei dem es um die zentrale Datenhaltung der zwischen den verschiedenen Systembestandteilen auszutauschenden Informationen geht (Daten, z. B. zu Wasserangebot, -qualität, -bedarf und –verbrauch, aber auch zum Energieverbrauch der betriebenen Anlagen). Forschungsfragen bestehen hier beispielsweise in der effizienten Verarbeitung von Sensordatenströmen oder in der sinnvollen semantischen Integration der vielfältigen Daten in ein gemeinsames Datenschema. Außerdem koordiniert disy im Projekt die Standardisierungsaktivitäten; diese drehen sich voraussichtlich primär um die Nutzung und Weiterentwicklung des OGC (Open Geospatial Consortium) Standards „WaterML 2.0“ zum Messdatenaustausch sowie um OpenMI (Open Modeling Interface) für den Datenaustausch zwischen hydrologischen Modellen.
Im Rahmen des in Deutschland angesiedelten Teilprojekts kooperiert disy mit dem Technologiezentrum Wasser (TZW) des DVGW e.V. und mit den Stadtwerken Karlsruhe. Hier geht es hauptsächlich darum, die deutsche Trinkwasserversorgung unter den Gesichtspunkten besserer und detaillierterer Wasserverbrauchsanalysen und möglicher Energieeinsparungen beim Betrieb des Versorgungsnetzes zu untersuchen.

Aus disy-Sicht wird im Rahmen dieses Projekts disy Cadenza zur Anwendung kommen und weiter entwickelt, die Plattform für Berichts- und Auswertesysteme auf der Basis einer integrierten Sach-, Geo- und Metadatenhaltung.



Das Gesamtprojekt wird koordiniert vom Technologiezentrum „Barcelona Digital“ und hat akademische und kommerzielle Partner aus Spanien, Deutschland, Griechenland und Großbritannien. Es wird gefördert von der Europäischen Union innerhalb des 7. Forschungsrahmenprogramms unter dem Förderkennzeichen FP7-ICT-318603.

Dr. Andreas Abecker, disy Informationssystem GmbH

Fördermittelgeber:

Projektpartner:


 
 
 
 
 

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