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Stadt Ulm: Mit Weitblick in die Zukunft

30. November 2012

Seit die Stadt Ulm eine Geodateninfrastruktur geschaffen hat und disy Cadenza als zentrales System für das Geodatenmanagement einsetzt, können die städtischen Mitarbeiter einfacher auf verteilt vorliegende Daten zugreifen. So lassen sich auf fundierter Grundlage kommunale Entscheidungen fällen – zum Beispiel zur Schulbedarfsplanung.

Ulm

In Ulm plant man vorausschauend. Die familienfreundliche Stadt mit dem höchsten Kirchturm der Welt und ihren rund 123.000 Einwohnern will zum Beispiel genau wissen, wie sich die Schülerzahlen bei den jeweiligen Schularten in den einzelnen Stadtteilen entwickeln. Dazu benötigen die Mitarbeiter in der städtischen Verwaltung zum einen Informationen aus der Statistikabteilung und zum anderen aus dem Schulamt. Ein Zugriff auf diese Daten aus verschiedenen Quellen ist bei der Stadt Ulm ohne Probleme möglich – seit es eine Geodateninfrastruktur (GDI) gibt und disy Cadenza für das Geodatenmanagement eingeführt wurde.

Bereits im Jahr 2011 hatte die Stadt Ulm auf einen Gemeinderatsbeschluss hin ein zentrales Kompetenzzentrum „Geoinformation“ gegründet, das mit drei Personalstellen ausgestattet ist und zur Aufgabe hat, den Prozess zur Schaffung einer GDI und eines stadtweiten Geodatenmanagements anzustoßen und zu koordinieren. Die Ziele sind dabei, die verteilt vorliegenden Daten besser für interne Analysen, Planungen und Dokumentationen nutzen zu können und den städtischen Tochtergesellschaften zukünftig auch einen einfachen Zugriff auf bestimmte Daten zu ermöglichen. Eine bereits seit 2008 vorliegende GDI-Konzeption wurde nun von disy konkretisiert und disy Cadenza als zentrales System des neuen Geodatenmanagements implementiert.

Entwicklung der Schülerzahlen nach Schuljahren in verschiedenen Grundschulen

Um die anvisierten Ziele zu erreichen, hat disy Konzepte für die sinnvolle Gestaltung der Datenhaltung, der Architektur und der Zugriffsrechte entwickelt. Das Datenhaltungskonzept basiert dabei auf den Ergebnissen einer stadtweiten Datenbestandserhebung und zeigt, wie Datenbestände strukturiert zusammengeführt und abgelegt werden können. Im Architekturkonzept empfiehlt disy den Einsatz von Cadenza, stellt verschiedene Installationsmöglichkeiten vor und spricht sich für die zur Stadt Ulm am besten passenden Terminal-Server-Lösung aus. Da aus Datenschutzgründen nicht jeder Mitarbeiter Zugriff auf alle Daten haben darf, beschreibt ein Rechtekonzept detailliert die erforderlichen internen Prozesse bei der Datenveröffentlichung und Rechtevergabe und -verwaltung.

„Durch die Umsetzung der von disy vorgelegten Konzepte in Verbindung mit der Einführung von Cadenza ist es in der Stadtverwaltung Ulm zunehmend möglich, in dem internen Geoportal abteilungsübergreifend auf verteilte Daten zuzugreifen“, erklärt Lucia Erdt, Leiterin des Ulmer „Kompetenzzentrums Geoinformation“. Das erleichtere zum einen die Arbeit der Verwaltungsmitarbeiter und schone somit Geld- und Personalressourcen. Zum anderen verbessere es aber auch den Service für die Bürgerinnen und Bürger in Ulm.


 
 
 
 
 

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