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Wasser marsch! Informationssystem in Niederösterreich erweitert

07. März 2013

Seitdem beim Amt der Niederösterreichischen Landesregierung die Software disy Cadenza in den „NÖ Atlas“ über einen Web-Service integriert ist, können komplexe Abfragen, Analysen, Auswertungen und Darstellungen ausgewählter Gewässerdaten flexibel und einfach vorgenommen werden. Dank individueller Anpassungen können nun auch die Anforderungen der EU-Wasserrahmenrichtlinie einfacher erfüllt werden.

Niederösterreich

Niederösterreich hat neben den weiten Flachländern im Osten und den Hochlagen des Alpenvorlandes vor allem eines zu bieten: viel Wasser. Die Donau und ihre Nebenflüsse spenden dem größten Bundesland Österreichs das lebensnotwendige Nass. Ob Trinkwasserversorgung, Tourismus oder Wasserkraft – die Nutzung und der Schutz der Gewässer obliegt der Gruppe Wasser beim Amt der Niederösterreichischen Landesregierung (Amt der NÖ Landesregierung).

Bearbeitet werden diese Daten seit 2004 in einem integrierten Informationssystem, dem „Wasserdatenverbund Niederösterreich“ – kurz WDV NÖ. Dieses System konnte den aktuellen Anforderungen nicht mehr im vollen Umfang gerecht werden und sollte deshalb zu einem komfortablen Analyse-, Auswertungs- und Berichtssystem ausgebaut werden, damit beispielsweise komplexe Fragestellungen aus der EU-Wasserrahmenrichtlinie einfacher beantwortet werden können.

Um dies zu erreichen, wurde beim Amt der NÖ Landesregierung das WDV NÖ bereits im Jahr 2008 um Cadenza Professional und Cadenza Web erweitert. Durch die Integration von Cadenza in die bestehende Infrastruktur waren dabei keine Änderungen bei der Datenhaltung erforderlich. Der Zugriff und die Visualisierung der Daten werden in Cadenza konfiguriert, und die vorhandenen Karten und Geoinformationen für Niederösterreich aus dem Internetportal NÖ-Atlas werden wie gewohnt dargestellt – für die Mitarbeiter, die darauf zugreifen, eine komfortable Lösung, da sich niemand umgewöhnen muss. Außerdem wird eine redundante Datenhaltung vermieden, die Daten sind abteilungsübergreifend nutzbar und ihre Bereitstellung und Aktualisierung sind automatisiert. Als zusätzliche Arbeitserleichterung wurde eine Funktion integriert, mit der Objekte, zu denen Informationen abgefragt wurden, in der Karte farbig hervorgehoben (“gehighlightet”) werden können.

Wenn jetzt die EU-Wasserrahmenrichtlinie beispielsweise verlangt, dass in Niederösterreich bis zum Jahr 2021 alle Gewässer für laichende Fische durchgängig sein müssen, dann kann die Landesverwaltung zunächst auf Basis der aktuellen Daten analysieren, welche Gewässerabschnitte noch nicht durchlässig sind, und erkennen, wo geeignete Maßnahmen zu ergreifen sind, beispielsweise die Errichtung einer Fischtreppe. Die Analyse dieser Sachverhalte und die Präsentation der Ergebnisse in ansprechenden Berichten sind jetzt mit Cadenza problemlos möglich.


 
 
 
 
 

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