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Effektivität im Fokus auf der DOAG Development

16. Mai 2013

Am 19. Juni 2013 verwandelt sich das Maritim Hotel Bonn zum Brennpunkt der Development-Szene im Oracle-Umfeld. Die effektive Durchführung von Softwareprojekten steht thematisch im Zentrum der Konferenz für Entwickler, Softwarearchitekten und Projektleiter. Beim Thema Effektivität ist disy natürlich gefragt und berichtet auf der Konferenz über die „Vollautomatisierte und hochparallele Integration, Qualitätssicherung und Aufbereitung umfangreicher, heterogener Geodaten mit Oracle Spatial“.

DOAG

„Scheinbar unvereinbare Ansprüche an die Softwareprojekte dieser Zeit stellen Entwickler vor neue Herausforderungen. Entwicklungswerkzeuge werden stetig komplexer und die Anforderungen auf der Fachseite wachsen, während der Zeit- und Kostendruck zunimmt. Trotz kurzer Entwicklungszyklen darf ein hohes Maß an Agilität, Transparenz sowie Qualität bei der täglichen Arbeit nicht zurückstecken.“ (Quelle: DOAG Programmankündigung)

Auf der DOAG 2013 Development wird die Frage nach dem Verbesserungsbedarf diskutiert und der Austausch von Projekterfahrung bietet wertvolle praktische Tipps. Prozesse flexibel und schlank zu gestalten, ist auch bei disy ein sehr wichtiger Aspekt bei der Projektabwicklung.

Markus Gebhard, Entwicklungsleiter bei disy, wird im Vortrag „Vollautomatisierte und hochparallele Integration, Qualitätssicherung und Aufbereitung umfangreicher, heterogener Geodaten mit Oracle Spatial“ seine besonderen Projekterfahrungen auf der DOAG Development weitergeben. Er war federführend bei der Konzeption und Entwicklung in folgendem Projekt beteiligt: Im Rahmen einer EU-weiten Berichtspflicht musste ein national agierender Schienennetzbetreiber, Geodaten von unterschiedlichen Lieferanten und Datenquellen so integrieren und aufbereiten, dass daraus verlässliche Aussagen abgeleitet werden können. Die Datenintegration und Aufbereitung der Massendaten, die in vielen verschiedenen Datenformaten und in völlig unterschiedlicher Qualität zur Verfügung standen, mussten in einem zeitlich sehr engen Rahmen erfolgen. Aufgrund des Zeitdrucks und der enormen Datenmenge war die Umsetzung des Projekts nur durch einen hochparallelisierten und datenbankzentrierten Ansatz möglich.

Zur Lösung dieser Herausforderung wurde der Integrationsprozess in ca. 250 verschiedene Einzelschritte zerlegt: Die Eingangsdaten wurden aus den unterschiedlichsten dateibasierten Formaten in eine Datenbank übernommen. Mit Hilfe von PL/SQL-, Java-, Geocoder- und weiteren Spatial-Funktionen wurde ein zustandsbasierter Datenintegrationsautomat implementiert. Dieser ermöglichte die parallele Aufbereitung der Eingangsdaten. Es konnten jederzeit Datenqualitätsberichte generiert sowie Datensätze, die den Qualitätskriterien nicht genügten, markiert und durch nachgelieferte qualitätsverbesserte Datensätze ersetzt werden. Da schon parallel zur Entwicklung der Verarbeitungsalgorithmen mit der Datenintegration begonnen werden konnte, war die Einhaltung des im Projekt vorgegebenen engen Zeitplans möglich – trotz den langen Rechenzeiten der Integrationsprozesse.


Mehr als 250 Prozessschritte – Datenintegrationsautomat

Der Vortrag stellt zunächst die technischen Herausforderungen dar und beleuchtet den Lösungsansatz sowohl aus konzeptioneller als auch aus technischer Sicht. Er zeigt anschaulich, wozu eine konsistenzgewährleistende und belastbare Geodatenbank wie ORACLE SPATIAL in der Lage ist und welche Möglichkeiten und Grenzen die verwendeten ORACLE-Technologien aufzeigen.


 
 
 
 
 

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