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Abfallentsorgung Kassel: disy Cadenza als Werkzeug zur Erstellung der Eigenkontrollberichte

30. November 2012

Die Abfallentsorgung Kassel hat sich als Werkzeug zur Erstellung des Eigenkontrollberichts der Deponie „Kirschenplantage“ für disy Cadenza entschieden. Die bisher eingesetzte Anwendung entspricht nicht mehr den heutigen technischen Anforderungen und muss deshalb abgelöst werden. Mit Cadenza kann zukünftig der Eigenkontrollbericht weitgehend automatisiert bereitgestellt werden.

Abfall Kassel

Die Deponieverordnung (DepV) regelt die gesetzlichen Überwachungs- und Berichtspflichten von Deponiebetreibern. Unabhängig davon, ob sich eine Deponie noch in Betrieb, in der Stilllegung oder in der Nachsorge befindet, die Betreiber sind verpflichtet, regelmäßig Eigenkontrollen durchzuführen, auszuwerten und die Ergebnisse im jährlichen Eigenkontrollbericht zusammenzufassen. Dabei müssen, um den gesetzlichen Vorgaben zu genügen, große Mengen heterogener Daten nicht nur gemessen, sondern auch systematisch ausgewertet werden. Gleichzeitig muss bei der Bearbeitung sichergestellt sein, dass Kontrollvorgaben in allen Betriebsphasen korrekt erfüllt und dauerhaft dokumentiert werden.

Die Abfallentsorgung Kassel ist bereits seit vielen Jahren Vorreiter beim Einsatz von Softwareanwendungen zur Erstellung ihres Eigenkontrollberichts. Aus technischen Gründen – die bisher eingesetzte Anwendung ist mit Windows 7 nicht mehr kompatibel – hat die Abfallentsorgung Kassel jetzt nach einer modernen Alternative gesucht und diese mit disy Cadenza auch gefunden. Derzeit setzt disy eine neue, zeitgemäße Anwendung zur Geodatenverwaltung und zur Erstellung des Eigenkontrollberichts auf Basis von Oracle und disy Cadenza um.


Methanmessung (Vol %), Vergleich nach Jahren/Mittelwerten als Balkendiagramm

Rund 270 Seiten umfasst der alljährliche Eigenkontrollbericht der Deponie „Kirchenplantage“. Darin sind unter anderem Messdaten zur Überwachung des rund 30 Hektar großen Areals zusammengefasst, auf dem gut 2,3 Millionen Tonnen Abfälle eingelagert werden. Und noch 30 Jahre nach Ende ihres aktiven Betriebs wird man die Deponie überwachen müssen. Der Bericht gibt daher auch Auskunft über die Setzungen des Deponiekörpers, die Deponiegasentwicklung sowie über die Situation des Grund- und Sickerwassers. Für den Abfallentsorgungsbetrieb des Landkreises Kassel ist der Bericht eine gesetzliche Verpflichtung – und ohne Softwareunterstützung würde die Erstellung viel Aufwand verursachen.


Darstellung eines Deponieplans mit Gasbauwerken und FID-Messwerten

Mit dem Ziel der vollständigen Ablösung des alten Systems wird in einem ersten Schritt das Thema „Deponiegas“ umgesetzt. Dafür werden die aktuell als Shapefile vorliegenden kartografischen Informationen zur Deponie zuerst in Cadenza übernommen und die bislang in einer Access-Datenbank gepflegten Daten des alten EKB-Programms werden in eine Oracle-Datenbank migriert. Zusätzlich werden fertige Auswertungen und Berichte konfiguriert, die dann direkt in den Eigenkontrollbericht übernommen werden können. Das Thema Deponiegas steht für die Abfallentsorgung Kassel auch deshalb ganz oben auf der Aufgabenliste, weil die entsprechenden Daten nicht nur für den alljährlichen Bericht, sondern auch im Alltagsbetrieb gebraucht werden. Insbesondere die Qualität und die Zusammensetzung des Deponiegases sind von hoher Bedeutung, da bestimmte Anteile, etwa von Methan, über die energetischen Verwertungsmöglichkeiten entscheiden.

Weitere Informationen zum Deponie-Controlling mit disy Cadenza finden Sie in unserer Produktinformation.


 
 
 
 
 

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