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Mit Strategie zum fachübergreifenden Reporting

16. Mai 2013

Um in Schleswig-Holstein ein fachübergreifendes Reporting zu ermöglichen, hat disy für das Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume (MELUR) die Zentralisierungsstrategie mitentwickelt und begleitet jetzt den komplexen Initial-Prozess beratend und moderierend.

iReport

Spätestens seit Fukushima ist die Energiewende in aller Munde. „Weg von der Atomkraft hin zu den erneuerbaren Energien“ heißt die Devise, doch die Umsetzung erfordert ein komplexes Zusammenspiel von Politik, Gesellschaft und Wirtschaft, bei dem die Umweltverwaltung eine zentrale Rolle spielt. So wird beispielsweise das Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume (MELUR) in Schleswig-Holstein gerade im Zusammenhang mit der Energiewende, aber auch bei anderen Themen immer häufiger mit interdisziplinären Fragestellungen und damit auch mit gestiegenen Ansprüchen an ein fachübergreifendes Reporting konfrontiert.

Um diese Anforderungen erfüllen zu können, wird im MELUR im Bereich Datenhaltung und -auswertung jetzt aufgerüstet. Lagen die Daten und Fachsysteme bisher verteilt und dezentral vor, so sollen sie zukünftig zentral und mit Unterstützung von Data-Warehouse-Techniken (DWH) gespeichert werden. Das setzt eine Umstrukturierung und Anpassung der IT voraus. „Das ist kein kleines Rad, an dem wir drehen“, beschreibt Malte Albrecht, Projektleiter im IT-Referat des MELUR, was er und seine Kollegen in Zukunft vorhaben. Deshalb sei es für das MELUR auch so wichtig, disy als Beratungspartner mit im Boot zu haben. Schließlich erlaubt die ausgewiesene Fachexpertise von disy im Bereich komplexer IT-Strategien ein konzentriertes Vorgehen in gut abgestimmten und logischen Schritten.

Gemeinsam mit dem MELUR und Dataport, dem Dienstleister für Informations- und Kommunikationstechnik der öffentlichen Verwaltung in Schleswig-Holstein, hat disy in den vergangenen Monaten zunächst eine Data-Warehouse-Strategie konzipiert. Diese beschreibt als wichtige Voraussetzung eine funktionierende, zentrale Betriebsumgebung bei Dataport – die sogenannte MELUR-Area. Diese muss in ihrer Konzeption so flexibel ausgelegt sein, dass die vielfältigen, heute dezentral gehaltenen Daten und Systeme in dieser neuen Betriebsumgebung gemeinsam vorgehalten werden können. disy Cadenza wird als zentrale Zugriffs- und Auswertekomponente eingesetzt. Dabei greift Cadenza sowohl auf das Data Warehouse als auch direkt auf die Daten der unterschiedlichen Fachinformationssysteme zu.

„Eine große Leistung von disy war es dabei, alle Beteiligten an einen Tisch zu holen und die Gespräche mit großem fachlichen Erfahrungsschatz zu moderieren“, sagt Malte Albrecht. Denn der Erfolg des Vorhabens hänge ganz wesentlich auch von der richtigen Kommunikation nach innen und nach außen ab. „Wir haben in einer dreitägigen Klausur gemeinsam mit disy und Dataport alle wichtigen Weichen für das zukünftige Vorgehen gestellt. Jetzt gibt es wöchentliche Telefonkonferenzen und Treffen einmal im Quartal“, erläutert Malte Albrecht. Konkret sollen nun bis Ende des Jahres zunächst vier Fachsysteme exemplarisch in der MELUR-Area realisiert werden. Dazu gehört neben dem Naturschutzinformationssystem, dem Kataster für landwirtschaftliche Flächen und einem Informationssystem zum Eintrag von Nährstoffen in Gewässer auch der fachübergreifende Energieatlas. Zukünftig kann dann auch die Staatskanzlei, die für die Ausweisung von Windeignungsflächen zuständig ist, ohne Probleme auf die Daten aus dem MELUR und nachgeordneten Behörden zugreifen.

Das gesamte strategische Vorgehen bei der gewünschten Zentralisierung im MELUR wird disy beim Arbeitskreis Umweltinformationssysteme (AK UIS) am 23./24. Mai 2013 in Berlin an der Hochschule für Wirtschaft und Technik (HTW) vorstellen. Weitere Informationen unter: http://enviroinfo.eu/ak-uis/uis-2013


 
 
 
 
 

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