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Data Warehouse Wasser DWW

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Flexibler Zugriff für fachübergreifende Auswertungen

Das Bayerische Landesamt für Umwelt hat mit der disy Informationssysteme GmbH das so genannte Data Warehouse Wasser (DWW) aufgebaut. Die zentrale Datenbasis mit Sach- und Geofachdaten sowie Werkzeugen zur Informationsrecherche steht seit Juli 2006 zur Verfügung. Anja Reineke vom Bayerischen Landesamt für Umwelt: „Mit disy Cadenza und disy GISterm können wir einem breit gefächerten Nutzerkreis ein fachlich und organisatorisch integratives Berichts- und Informationssystem auf höchstem Niveau bieten.“

Hintergrund:

Seit mehreren Jahren betreibt die bayerische Wasserwirtschaftsverwaltung das Informationssystem Wasserwirtschaft, kurz INFO-Was. Darin sind verschiedene Fach- und Spezialanwendungen mit ihren jeweils eigenen Datenbanken sowie das Geografische Informationssystem Wasserwirtschaft GIS-Was zusammengefasst. Dies bedeutet, dass alle wasserwirtschaftlichen Daten, die von verschiedenen Stellen genutzt und/oder für eine Veröffentlichung im Intra- oder Internet benötigt werden, in den Fachsystemen bzw. im GIS erhoben, gepflegt, auf Plausibilität geprüft und gespeichert werden. Die Daten können dort auch in ihrem fachlichen Kontext ausgewertet bzw. in Reports etc. präsentiert werden.
Durch aktuelle Berichtspflichten, die z. B. die EU-weite Wasserrahmenrichtlinie und das Umweltinformationsgesetz einfordern, sind die Ansprüche an performante und fachübergreifende Auswertungen erheblich gestiegen.
Daher galt es, für unterschiedliche Zielgruppen und Aufgaben ein umfangreiches und zugleich leicht zugängliches Recherche- und Auswertesystem zur Verfügung zu stellen. 

Ziel:

Für Entscheider, Fach- und externe Nutzer sollten über einfach zu bedienende Analysewerkzeuge die wesentlichen Kennzahlen der Wasserwirtschaft zur Verfügung gestellt werden. Experten, die die Erfassung und Pflege der Daten sowie spezielle Fachauswertungen durchführen, sollten Fachsysteme mit Eingabe- und Auswerteprogrammen erhalten.„Es war klar, dass der Anwenderkreis groß sein und vielfältige Interessen haben würde: vom Sachbearbeiter mit speziellen Aufgaben über Abteilungsleiter in Wasserwirtschaftsämtern bis hin zu anderen Behörden des Geschäftsbereiches und letztlich den interessierten Bürgern“, erklärt Anja Reineke. Der Datenpool des DWW enthält etwa 80.000 Objekte inklusive 34.000 Messstellen, ca. 13 Millionen. Messwerte sowie eine Vielzahl von räumlichen Daten. Mit dem Berichts- und Auswertesystem disy Cadenza erfüllt die bayerische Wasserwirtschaftsverwaltung ihre Berichtspflichten. Das DWW ermöglicht fachübergreifende Auswertungen und Überblicksdarstellungen aller relevanten Daten. Dabei regelt die Benutzerverwaltung den Zugriff nach detaillierten nutzer- und fachspezifischen Kriterien. Die Ergebnisse der räumlichen Auswertung können mit dem integrierten Geoinformationssystem disy GISterm in interaktiven Karten dargestellt werden. Fachanwender führen mit Cadenza Professional über einen leistungsfähigen Client ihre Auswertungen durch. Das Werkzeug lässt sich im Intranet über Web-Technologie an jedem Arbeitsplatz nutzen. Entscheider, Gelegenheits- und externe Nutzer greifen in Zukunft mit Cadenza Web auf das DWW zu. „Mit disy Cadenza erhält jetzt jeder Anwender genau so viel Anwendung, wie er braucht, und das über heterogene Datenbestände hinweg – das nenne ich Informationsmanagement im besten Sinne“, freut sich Anja Reineke.

Wollen Sie mehr über die konkrete technische Umsetzung erfahren? Klicken Sie hier: Informationen zur technischen Umsetzung

Weitere Informationen:

Über das Bayerische Landesamt für Umwelt: http://www.lfu.bayern.de
Datenblatt DWW

Weitere Referenzen des Bayerischen Landesamt für Umwelt: FAKIR

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