FIS-W: Niedersachsen plant wasserdicht mit übergreifendem Fachinformationssystem
FIS-W – so heißt das landesweite Fachinformationssystem für Wasserwirtschaft des Landes Niedersachsen. Dessen Herz bildet die landesweite Datenbank (LDB), die gemeinsam mit der disy Informationssysteme GmbH geschaffen wurde. Die LDB integriert einen Teil der für die Umsetzung der europäischen Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) relevanten Fach- und Geodaten der Wasserwirtschaftsverwaltung aus unterschiedlichen Quellen. „Dank disy Cadenza können alle beteiligten Umweltbehörden auf die Informationsbestände zugreifen und die Daten übergreifend und räumlich auswerten“, erklärt Hanns Neumann vom Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN).
Hintergrund:
Um die Forderung der Gesetzgebung nach einem übergreifenden Umweltmonitoring umsetzen zu können, gilt es nicht nur, die Lücken bei der Datenerhebung zu schließen. Auch die vielen bereits existierenden Dateninseln müssen im größeren Kontext ausgewertet und zusammengeführt werden, um als Basis für ein übergreifendes Berichtswesen dienen zu können.
Hierzu hat das Land Niedersachsen das FIS-W – mit dem Herzstück LDB – aufgebaut. Durch den Einsatz von disy Cadenza konnte der landesweite Zugriff auf die integrierten Informationsbestände einfach und flexibel realisiert werden.
Ziel:
Das System soll relevante Daten zum Zweck einer gebietsbezogenen und/oder fachübergreifenden Auswertung zusammenführen. Die Entwicklung berücksichtigt auch die Anforderungen, die durch die Wasserrahmenrichtlinie zukünftig an ein solches System gestellt werden.
Das FIS-W besteht aus unterschiedlichen wasserwirtschaftlichen Fachanwendungen und einer landesweiten Datenbank (LDB). In der LDB werden wasserwirtschaftliche Fachdaten aus einer Vielzahl von Fachanwendungen und aus dem Geodatenpool GEOSUM automatisiert zusammengeführt und den Landesdienststellen über das Intranet zur übergreifenden Auswertung bereitgestellt (Data-Warehouse-Ansatz). FIS-W wird hauptsächlich vom Niedersächsischen Umweltministerium sowie den wasserwirtschaftlichen Dienststellen des Landes Niedersachsen genutzt. Geplant ist auch die Anbindung der Unteren Wasserbehörden.
Außerdem dient das System auch anderen landesweiten Aufgaben, da mit seiner Hilfe alle relevanten Fach- und Geodaten der Wasserwirtschaftsverwaltung aus unterschiedlichen Quellen integriert und auswertbar gemacht werden. Der Zugriff und die Auswertung der LDB erfolgt auf der Basis von disy Cadenza.
Wollen Sie mehr über die konkrete technische Umsetzung erfahren? Klicken Sie hier: Informationen zur technischen Umsetzung
Weitere Informationen:
Über den Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz: http://www.nlwkn.niedersachsen.de
Über disy Cadenza: http://www.disy.net/produkte/cadenza.html
Über disy GISterm: http://www.disy.net/produkte/gisterm.html






