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disy gewinnt Forschungswettbewerb zum „Internet der Dienste"

04. Mai 2009

Rund 200 Millionen Euro investieren Bundesregierung und Industrie in das Forschungsprogramm „THESEUS“. Mit ihm sollen Basistechnologien und technische Standards für das künftige „Internet der Dienste“ entwickelt werden. Mit HIPPOLYTOS, einer Idee zur Anwendung dieser Technologien für Umwelt- und Geodaten, ist disy einer der Gewinner des Wettbewerbs „THESEUS Mittelstand 2009“.

„Das auf dem IT-Gipfel beschlossene Leuchtturmprojekt THESEUS schafft die Grundlage für das Internet der Zukunft, bei dem neue Dienste im Mittelpunkt stehen.“ So beschreibt Andreas Goerdeler, verantwortlicher Referatsleiter beim Bundeswirtschaftsministerium (BMWi), die Idee des 2007 von der Bundesregierung gestarteten Verbundprojektes THESEUS. Technologisch betrachtet geht es dabei vor allem um semantische Konzepte, mit deren Hilfe Rechner die Inhalte von Daten und Informationen verstehen können. Das ist die Basis für die erwähnten neuartigen Dienste des Datenmanagements in webbasierten Anwendungen. 

An diesem von Bundeskanzlerin Angela Merkel 2006 auf dem nationalen IT-Gipfel der Bundesregierung erstmals vorgestellten Vorhaben ist jetzt auch die disy Informationssysteme GmbH beteiligt. Das Unternehmen hat mit HIPPOLYTOS eines von zwölf erfolgreichen Projekten im Wettbewerb „THESEUS Mittelstand 2009“ konzipiert. „Es war ein harter Wettbewerb, bei dem sich HIPPOLYTOS als eines der zwölf Projekte unter den 65 eingereichten Ideen durchgesetzt hat“ erklärte dazu Dr. Wassilios Kazakos, Leiter Geschäftsentwicklung von disy. Das Ziel bei allen jetzt ausgewählten Projekten: Basistechnologien aus der bisher im Rahmen von THESEUS geleisteten Grundlagenforschung sollen durch kleine und mittlere Unternehmen ihre praktische Umsetzung finden. Aus dem großen Forschungsprogramm soll so ein frühzeitiger Technologietransfer von wissenschaftlichen Erkenntnissen in die mittelständische Wirtschaft erreicht werden. Für den Know-how-Transfer und die Anbindung an die THESEUS-Basistechnologien ist das Fraunhofer-Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung IOSB aus Karlsruhe als Unterauftragnehmer an HIPPOLYTOS beteiligt.

Im Mittelpunkt von HIPPOLYTOS stehen neue semantische Technologien, um Geo- und Umweltdaten in Zukunft einfacher zu finden und zu nutzen. Um eine schnelle industrielle Nutzung der HIPPOLYTOS-Technologien zu erreichen, sollen bereits frühzeitig erste Ergebnisse des Projektes durch Kunden getestet werden. Das Projekt hat eine Laufzeit von zweieinhalb Jahren.

Der Gewinn des Wettbewerbs öffnet sowohl der disy Informationssysteme GmbH als auch der Geoinformatik als Disziplin neue Türen. „Das Themenfeld der Umwelt- und Geodaten ist mit HIPPOLYTOS jetzt in einem Leuchtturmprojekt der Bundesrepublik zur Weiterentwicklung der Wissensgesellschaft fest verankert. Es kann damit seine häufig gepflegte Nischenexistenz verlassen und ein wichtiger Motor zur Entwicklung des Web 3.0 werden“, begründet dies Kazakos. Der Gewinn des Wettbewerbs ist zudem eine Bestätigung für die Produkt- und Entwicklungsstrategie von disy. In allen Lösungen und Projekten von disy werden Geodaten grundsätzlich unabhängig von ihrer speziellen, räumlichen Bedeutung als integrierte Teile eines umfassenden Daten- und Wissensmanagements behandelt.


 
 
 
 
 

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