Besuchen Sie Disy auf der INTERGEO 2017.

Kontakt      Karriere      Downloads     DE/EN

Klare Sichten übers Wasser: Cadenza ergänzt Wasserdatenverbund Niederösterreich

16. September 2010

Im Wasserdatenverbund (WDV) Niederösterreich fließen sämtliche Daten aus dem Fachbereich Wasser der niederösterreichischen Landesregierung zusammen. Das reicht von Informationen zu Grund- und Trinkwasser bis zu den Daten zahlreicher Messstellen oder dem Management der Wasserrechte. Das System wird jetzt mit disy Cadenza ergänzt.

Klare Sichten übers Wasser: Cadenza ergänzt Wasserdatenverbund

Wasserrecht, Wasserwirtschaft, Siedlungswasserwirtschaft sowie Wasserbau: Das sind die Themen der vier Abteilungen der Gruppe Wasser in der Landesverwaltung Niederösterreich. Alle öffentlichen Aufgaben, die das kühle Nass betreffen, werden hier bearbeitet. Das beinhaltet Fragen der Wasserversorgung und Abwasserentsorgung, des Managements zahlreicher Messstellen, der Qualität und Güte von Grund- und Trinkwasser, der Verwaltung von Wasserrechten und nicht zuletzt der Umsetzung europäischer Vorgaben wie die Wasserrahmenrichtlinie mit dem nationalen Gewässerbewirtschaftungsplan (NGP) oder die Hochwasserrisikomanagement-Richtlinie.

Aktuelle Daten und Informationen etwa über verschiedene Wasserbauwerke, Wasserentnahmen sowie -nutzungen sind für diese Aufgaben eine unerlässliche Grundlage. Dementsprechend gibt es in den genannten Abteilungen entsprechende Softwarelösungen, um Daten zu einzelnen Aufgaben und Aspekten zu erfassen und auszuwerten. Diese Fachanwendungen sind Module des so genannten Wasserdatenverbundes (WDV) Niederösterreich, der als integriertes Informationssystem sämtliche Daten aus dem gesamten Fachbereich Wasser zusammenführt. Erklärtes Ziel ist es, redundante Datensammlungen möglichst zu vermeiden.

„Und es gibt zugleich einen immer stärker wachsenden Bedarf, die so zusammengeführten Daten auch abteilungsübergreifend auszuwerten“, beschreibt der Systemverantwortliche Josef Simetzberger die aktuelle Entwicklung. Vor allem Berichtspflichten gegenüber der Europäischen Union, aber auch immer komplexere Entscheidungsprozesse, zum Beispiel bei überregionalen wasserwirtschaftlichen Planungen, treiben diese Entwicklung voran. Die bislang im WDV bereits vorhandenen Möglichkeiten zur integrierten Datenauswertung reichen künftig nicht mehr aus. Zugleich sind Neuerungen innerhalb des bestehenden Systems angesichts einer absehbar auslaufenden Technologie-Plattform nicht sinnvoll.

Vor diesem Hintergrund wird daher eine auf disy Cadenza basierende Ergänzung des Wasserdatenverbundes die neuen Auswerteanforderungen abdecken. Insbesondere die dadurch mögliche Einbindung zahlreicher Datendienste oder auch die Online-Einbindung von Datenbanken des Bundes, wie zum Beispiel die NGP-Datenbank, wird Breite und Tiefe integrierter Analysen erheblich erweitern.

Neben den erweiterten Möglichkeiten der fachübergreifenden, integrierten Datenanalyse setzt Herr Simetzberger auch auf die Fähigkeit der Cadenza-Lösung, die verschiedenen Datensichten mit webbasierten Clients schnell jedem Mitarbeiter zur Verfügung stellen zu können. Er geht derzeit von über 100 internen Nutzern aus, die dank des integrierten Rechtemanagements von Cadenza unmittelbaren Zugang zu den für sie relevanten Datenanalysen erhalten. Zudem können sie standardisierte, vorkonfigurierte Auswertungen auch selbstständig in dem zentral aktualisierten Datenbestand anstoßen.

Angedacht ist in Niederösterreich darüber hinaus, externen Sachverständigen entsprechende netzbasierte Datenzugriffe zu gewähren. „Das können im Rahmen von Genehmigungsverfahren etwa Träger öffentlicher Belange sein oder auch Gutachter und Planungsbüros, die sich mit wasserbaulichen Themen befassen“, sagt Herr Simetzberger. Auch solchen Nutzern können spezifische, authentifizierte Datensichten mittels der Cadenza-Rechteverwaltung zugewiesen werden.


 
 
 
 
 

Impressum    |    Datenschutz    |    Home

© Disy Informationssysteme GmbH