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disy-Software verlangt hohe Entwicklungsstandards: neues Qualitätssiegel

05. Mai 2011

Als erster Anbieter im GIS-Umfeld hat disy das Qualitätssiegel „Software Made in Germany“ erhalten. Es wird durch den Bundesverband IT-Mittelstand vergeben und verpflichtet die Anbieter zu besonderem Service und einer hohen Qualität. Letztere wird in der Softwareentwicklung von disy durch eine so genannte „Kontinuierliche Integration“ sichergestellt.

Software Made-in-Germany

Bereits die Eckdaten von disy Cadenza machen die Herausforderung anschaulich. Die Software besteht aus rund 1,1 Millionen Zeilen Quelltext, in denen in einem fortlaufenden Prozess der Weiterentwicklung an jedem Arbeitstag des Jahres gut 300 Änderungen vorgenommen werden. Nur eine eigens entwickelte Infrastruktur der Qualitätssicherung sorgt dafür, dass dabei zu jedem Zeitpunkt eine lauffähige und funktionierende Software existiert.

Das Stichwort dazu lautet „Kontinuierliche Integration“. Das bedeutet, auf einem so genannten Continuous Integration Server liegt ein vollständiges System, in dem die Entwickler in möglichst kurzen Zeitabständen – eben kontinuierlich – ihre Neuerungen integrieren. Ebenso fortlaufend werden diese Veränderungen dann automatisch geprüft und damit die fehlerfreie Lauffähigkeit des Gesamtsystems sichergestellt. Denn zeigen diese Prüfroutinen Fehler oder unerwartete Ergebnisse, wird dies den Entwicklern unmittelbar zurückgemeldet. Korrekturen können dann nur im Zusammenhang mit den zuletzt veränderten Komponenten vorgenommen werden. Fehler lassen sich bei diesem System der Qualitätssicherung nicht nur schnell eingrenzen, sondern können nach ihrer Behebung auch nicht erneut auftreten.

Die automatische Prüfung selbst sieht mehrere Stufen vor. Es gibt Kontrollen der einzelnen Module und Algorithmen, so genannte Unit Tests. Die zweite Ebene sind Prüfungen des Zusammenspiels von Softwaremodulen, sprich Integrationstests. Am Ende steht schließlich ein vollautomatisches Deployment. Das entspricht der Installation der Software, wie sie beim Kunden stattfinden würde. Betrachtet man die Softwareentwicklung als Hausbau, entspricht diese Vorgehensweise der Kontrolle zunächst den Baumaterialien (Unit Test), dann einzelner Bauteile wie Wände oder Dach (Integrationstest) und schließlich der kompletten Prüfung der Bewohnbarkeit, von der Statik bis zum Wasseranschluss. Für automatisierbare Testaufgaben gibt es bei disy somit keine manuellen Tester, die sich gewissermaßen als Gutachter die Software ansehen, sondern die Qualitätssicherung ist durch ihren permanenten und automatisierten Charakter integrierter Teil der Entwicklung geworden. Natürlich ersetzt dies nicht komplett die Qualitätssicherung durch die persönliche Kontrolle, aber es vereinfacht die Prozesse und sichert eine hohe Softwarequalität.

Unter anderem mit diesen Entwicklungsmethoden füllt disy die Ansprüche des neuen Qualitätssiegels „Software Made in Germany“ mit Leben. Das Unternehmen hat das durch den Bundesverband IT-Mittelstand vergebene Siegel erhalten und hat sich damit besonders hohen Qualitätsstandards verpflichtet, wie sie gemeinhin in Handwerk und Industrie mit „Made in Germany“ verbunden werden.

Im Bereich der Software gehören zu diesen Standards neben einem aus Deutschland stammenden Systemdesign auch ein langfristig gesicherter deutschsprachiger Service und Support. Das neue Qualitätssiegel, wie auch die beschriebene Qualitätssicherung von disy unterstreichen den Anspruch des Unternehmens, das vollständige Know-how über die an die Kunden gelieferten Software-Technologie zu besitzen.


 
 
 
 
 

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