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Mobile auch in der Forschung: disy startet neues Projekt

09. März 2012

Das Forschungsprojekt „PartSense: Participatory Sensing für Firmen und die öffentliche Verwaltung“ untersucht, inwieweit Menschen mithilfe marktüblicher Smartphones oder Tablet-PCs als „mobile Sensornetzwerke“ für Datensammelaufgaben im kommerziellen oder behördlichen Kontext eingesetzt werden können.

PartSense

Als Ergänzung zur Realisierung der disy Mobile-Strategie konnte im Rahmen des BMBF-Förderprogramms „KMU Innovativ“ das Projekt PartSense gewonnen werden; Anfang März 2012 krempelten nun in einem Kick-Off Meeting die Projektpartner disy Informationssysteme GmbH und FZI Forschungszentrum Informatik (Forschungsbereich Information Process Engineering, IPE), zusammen mit Vertreterinnen des Projektträgers (DLR Berlin), symbolisch die Ärmel zum Projektstart hoch.

Die Idee des Participatory Sensing wird seit einigen Jahren in der internationalen Forschungsszene, insbesondere in den USA, mit wachsender Aufmerksamkeit bedacht. Hier geht es darum, Datensammelaufgaben verschiedenster Art über einen zentralen Server an viele („Crowdsourcing“) mobile Bürger, Ehrenamtliche oder Mitarbeiter zu verteilen,  die mithilfe der eingebauten Sensorik ihrer Smartphones oder Media Tablets die gewünschten Daten liefern, während sie unterwegs sind.
Interessante Prototypen gibt es bereits viele, z.B. zur Lärmkartierung in der Innenstadt (Projekt NoiseTube), zur Sichtung zugewanderter Tier- und Pflanzenarten (What’s invasive),  oder zum Melden von Schlaglöchern, Müllablagerungen oder Beschädigungen der kommunalen Infrastruktur an die Gemeindeverwaltung (z.B. die KA-Feedback App des FZI oder Vorläuferprojekte, die noch nicht mit Smartphone-Apps, sondern mit gewöhnlichen Web-Interfaces funktionieren, wie z.B. Maerker Brandenburg oder das Unortkataster Köln).

Im Rahmen des PartSense-Projekts  untersucht disy gemeinsam mit dem FZI verschiedene Fragen zur Etablierung einer professionellen Software-Technik und systematischen Vorgehensweise für das Participatory Sensing. Dazu werden zunächst vielfältige Anwendungsfälle gesammelt und analysiert, die nicht nur das Themenfeld der Bürgerbeteiligung, sondern auch verwaltungsinterne und Business-Anwendungen abdecken sollen, um ein breites Verständnis vom Potenzial der Idee zu gewinnen. Ferner wird untersucht, inwiefern gerade bei komplexeren fachlichen Aufgaben die einfache Interaktion mit dem Smartphone ersetzt werden muss durch Fachkarten-Interaktion oder mobile Kleinkatasterfunktionalitäten auf dem Media Tablet. Die technische Umsetzung, die im Rahmen des Forschungsprojekts durch Experimente und Feldversuche untersucht werden soll, wirft dann vielerlei praktische Fragen auf, z.B. zur Usability mobiler kartenbasierter Datenmanipulation, zur Cross-Platform-Programmierung für mobile Endgeräte, zur Quantität und Qualität benutzergenerierter Daten, oder auch zu Hardware-Aspekten wie Batterielaufzeiten, Sensorkalibrierung, Netzabdeckung, Display-Lesbarkeit  u.ä.. Das Projekt PartSense läuft bis zum 31.12.2013.   
Aktuelle Informationen zum Projektstand werden auf der Google+ Seite des Projekts veröffentlicht: https://plus.google.com/101897269293041379766/posts


 
 
 
 
 

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