Quick, but not dirty: Rückblick auf Accento 2019

Disys Konferenz-Premiere mit der Accento: Am 24. und 25. September 2019 fand unsere erste eigene Fachkonferenz für Java- und Webentwicklung statt. Im Südwerk in Karlsruhe hatten 85 Teilnehmende Platz, und die Location kam bei allen gut an. Kooperationspartner, Speaker, Teilnehmende: Es kam weitgehend positives Feedback. Nicht umsonst haben wir entschieden, die nächste Accento wieder dort zu veranstalten.

Rückblick auf die Accento 2019

Mehr als nur Arbeit: Austausch in entspannter Atmosphäre

Die Organisation der Accento war eine kleine Herausforderung, schließlich fiel die Entscheidung für die Veranstaltung recht spät. Das Konferenz-Motto „Quick & Dirty“ hatte deswegen nicht zuletzt seinen Ursprung in der Hektik der Vorbereitungen. Umso positiver überrascht waren wir alle, dass die Accento selbst so hervorragend geklappt hat, und das nicht nur aus der Innensicht.

Zwei Tage, 13 Speaker, eine Keynote, drei Trainings und fünf Lightning-Talks

as Programm konnte sich sehen lassen und bot auch erfahrenen Java- und JavaScript-Entwickler*innen neue Einblicke und Impulse. Unter den Speakern waren international gefragte Experten, wie etwa Simon Ritter, Deputy CTO bei Azul.

Die Talks und Workshops hatten für alle etwas zu bieten, von den relevanten Änderungen bei Java 9 bis 13 über „Black Magic mit TypeScript“, der Gegenüberstellung von Vue.js und Web Components bis hin zu Testing-Themen, Web Frameworks und Operations.

Keynote-Speaker Ted Neward, der „Software Dude“ griff das Motto der Accento auf und sprach in seiner Keynote „Quick & Dirty & Right“ über den Umgang mit Prototypen, wann die Proto-Codebasis manchmal schon im ersten Wurf ein Treffer ist, und wann eben doch eine neue Architektur erforderlich ist.

Am Trainingstag vermittelte Frontend-Spezialist Peter Kröner „Frontend Fundamentals for (Backend) Developers“ und Maven-Entwickler und Chairman des „Apache Maven Project“, Robert Scholte, führte ein, wie mit Maven kontrollierter und effizienter deployed werden kann. Rüdiger zu Dohna gab das dritte Training an diesem Tag zum Thema „Testing Real-World Java Code“.

Dank Feedback wird es 2020 noch besser

Da man ja gerne mal etwas betriebsblind wird, haben wir uns im Anschluss dem ausführlichen Feedback aller gestellt, die anwesend waren. Und obwohl die Vorbereitungen quick and dirty waren, fiel das Urteil sehr positiv aus. Coole Location, super Orga, interessante Themen, Speaker und Trainings.

Natürlich gab es auch berechtigte Kritik. So war etwa das Scheduling der Lightning-Talks etwas unglücklich und die Diversität hat mangels nicht-weißer und nicht-männlicher Speaker gelitten. Dieses und weiteres Feedback haben wir in einer ausführlichen Retrospektive analysiert und bei der Planung für 2020 immer vor Augen. Es wird unter anderem einen frühzeitigen Call for Paper geben, besseres Scheduling und eine Erweiterung des Themenfokus von Java und Web-Development um den Bereich DevOps.

Alles in allem sind wir sehr stolz darauf, dass die Accento 2019 so ein großer Erfolg war. Deswegen steht bereits fest: Die Accento geht in eine zweite Runde! Die Konferenz für 2020 ist bereits in Planung, mit dem Rückendwind neu hinzugewonnener Erfahrungen und wertvollem Feedback.