Von Netzen und Werken

Effektive und anwendungsnahe IT-Forschung auf der Höhe der Zeit funktioniert nur im Verbund mit vielen unterschiedlichen Akteuren. Einige der für Disy wichtigsten möchten wir hier aufzählen und ihnen danken.

Zum Abschluss dieses ersten Disy-Sondernewsletters zu unseren Forschungs- und Entwicklungsprojekten wollen wir nicht vergessen, dass effektive und effiziente Forschung und Entwicklung nur in guten Netzwerken funktionieren und wirken kann. Auch wenn man die große Gefahr läuft, vielleicht einen wichtigen Partner zu vergessen, machen wir dennoch den Versuch, die für unseren Erfolg wesentlichsten Netzwerke und Partner aufzulisten und bedanken uns bei allen, die diesen Erfolg ermöglicht haben. Alle, die noch in keiner Liste auftauchen, möchten wir ermuntern, sich gegebenenfalls mit uns in Verbindung zu setzen, um mögliche FuE-Kooperationen gemeinsam zu diskutieren.

Ein Dankeschön an die Fördermittelgeber und die Projektträger

Zuallererst bedanken wir uns bei allen Ministerien und anderen Fördermittelgebern, die durch ihre finanzielle Unterstützung die meisten Disy-FuE-Projekte erst möglich gemacht haben:

  • Die Europäische Union mit ihren verschiedenen Rahmenprogrammen zur Forschungsförderung (aktuell Horizon 2020)
  • Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
  • Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi)
  • Bundesministerium für Verkehr und Digitale Infrastruktur (BMVI)
  • Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL)
  • Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB)
  • Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg (UM BW)


Dabei sind besonders das BMBF-Programm KMU-innovativ und das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) des BMWi zu nennen, die besondere thematische Freiräume für die Ideen des Mittelstands, ein überschaubares Maß an Bürokratie und ein gutes Verständnis für die Verwertungsinteressen der Firmen verbinden.

Aus fachlicher und thematischer Sicht stehen uns natürlich auch die verschiedenen Fördermaßnahmen im Rahmen der BMBF-Nachhaltigkeitsforschung (FONA) besonders nahe.

An zweiter Stelle bedanken wir uns bei den zahlreichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der verschiedenen Projektträger, die im Auftrag der Fördermittelgeber die Projekte betreuen und begleiten. Um die für Disy wichtigsten zu nennen:

  • AiF Projekt GmbH Berlin
  • DLR Projektträger Berlin und Köln
  • Projektträger BLE in der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (ptble)
  • Projektträger Jülich im Forschungszentrum Jülich GmbH (PTJ)
  • Projektträger Karlsruhe (PTKA) am Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
  • TÜV Rheinland Consulting GmbH zusammen mit VDI/VDE Innovation + Technik GmbH


Viele Grüße an alle unsere Projektpartner

Moderne Innovationsprojekte leben in aller Regel von Kommunikation und Kooperation. Wissenschaftler, Firmen und Endanwender arbeiten zusammen, um neue Ideen zu entwickeln, zu testen und ihre nachhaltige Wirkung zu ermöglichen. Häufig ist Interdisziplinarität gefragt. Unterschiedliche Perspektiven müssen zusammengebracht und komplementäre Expertisen müssen vereint werden. Daher waren 20 Jahre erfolgreiche Disy-Forschungsprojekte nur möglich durch die Zusammenarbeit mit vielen, vielen Kooperationspartnern aus Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung. Alle früheren und aktuellen Projektpartner grüßen wir ganz herzlich und freuen uns auch auf zukünftige gemeinsame Unternehmungen. Es ist leider wirklich nicht zu bewerkstelligen, jeden einzelnen Partner aus 20 Jahren FuE-Projekten aufzuführen, aber einige möchten wir schon erwähnen. Wir haben bei der Auswahl der Institutionen den Hauptfokus auf aktuelle Kooperationen im deutschsprachigen Raum und auf eine intensivere Zusammenarbeit gelegt. Alle eventuell nicht erwähnten Projektpartner mögen uns das bitte nicht übel nehmen!

Universitäten und Hochschulen produzieren als Lieferanten neuer Ideen kontinuierlich das „Futter“ für alle kreativen Arbeitsprozesse: Georg-August-Universität Göttingen, Goethe-Universität Frankfurt a.M., Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft, HTW Berlin, Karlsruher Institut für Technologie (KIT), Hochschule Osnabrück, National Technical University of Athens, Ruhr-Universität Bochum, Universität Bonn, Universität Hohenheim, Universität Kassel, Universität Koblenz-Landau, Universität Konstanz, Universität der Bundeswehr München, Universität Osnabrück, Universität Stuttgart.

Bei diesen akademischen Partnern sei auch erwähnt, dass es für Disy sehr wertvoll ist, studentische Mitarbeiter mit ihren Abschlussarbeiten in FuE-Projekte einbinden zu können. Dies ist natürlich nur dann möglich, wenn die Arbeiten auch akademische Betreuer an den Hochschulen und Universitäten finden. In dieser Beziehung war uns insbesondere die Hochschule Karlsruhe in den vergangenen Jahren ein sehr aktiver, angenehmer und effektiver Partner bei gemeinsam betreuten Bachelor- und Masterarbeiten. Ebenso auch das KIT und die DHBW Karlsruhe. Für viele gemeinsam betreute Abschlussarbeiten bedanken wir uns bei: Prof. Dr. rer. nat. Martin Breunig, Prof. Dr. rer. nat. Ulrich Bröckl, Prof. Dr.-Ing. Bernhard Bürg, Prof. Dr. rer. nat. Peter Freckmann, Prof. Dr. Thomas Freytag, Prof. Dr. rer. nat. Thomas Fuchß, Prof. Dr. rer. nat. Detlef Günther-Diringer, Prof. Dr. rer. nat. Peter Henning, Prof. Dr.-Ing. Reiner Jäger, Prof. Dr.-Ing. Jens Nimis, Prof. Dr.-Ing. Heinz Saler, Prof. Dr. habil. Mark Vetter.

In ähnlicher Weise wie die Universitäten, manchmal schon etwas mehr auf den Technologietransfer und den Praxiseinsatz ausgerichtet, agieren die Forschungseinrichtungen: Bildungs- und Demonstrationszentrum für dezentrale Abwasserbehandlung (BDZ) e.V., Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI), DGFZ Dresdner Grundwasserforschungszentrum e.V., eurecat Barcelona, Forschungszentrum Informatik (FZI) am Karlsruher Institut für Technologie, Fraunhofer-Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung (IOSB), Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung GmbH (UFZ), IEEM gGmbH – Institut für Umwelttechnik und Management an der Universität Witten/Herdecke, Prüf- und Entwicklungsinstitut für Abwassertechnik an der RWTH Aachen e.V., Technologiezentrum Wasser (TZW) im DVGW e.V.

Firmen bilden zusammen mit Disy ganze Wertschöpfungsketten ab, setzen Ergebnisse prototypisch um oder testen sie in ihren Spezialdomänen: ATB Umwelttechnologien GmbH, Bauer Umwelt GmbH, BFL Büro für Faunistik und Landschaftsökologie, CAS Software AG, decon International GmbH, DigSyLand – Institut für Digitale Systemanalyse & Landschaftsdiagnose Partnerschaft Hosenfeld & Rinker, DHI-WASY GmbH, DIE GEWÄSSEREXPERTEN, EFTAS Fernerkundung Technologietransfer GmbH, EXASOL AG, Global Water Franchise Agency GmbH, HUBER SE, ICP Ingenieurgesellschaft Prof. Czurda und Partner mbH, Ingenieurbüro Pabsch & Partner Ingenieurgesellschaft mbH, Klotz GmbH, LAR Process Analysers AG, KSB AG, LUG Engineering GmbH, OTT Hydromet GmbH, ribeka GmbH, SEBA Hydrometrie GmbH & Co. KG, KARY-PLANAQUA GmbH, REMONDIS Aqua GmbH & Co. KG, Rusteberg Water Consulting UG, Stadtwerke Karlsruhe, Unternehmensgruppe Hydroelektrik GmbH, USU Software AG, YellowMap AG.

Verwaltungsinstitutionen und verschiedene andere Organisationen versorgen die Forscher mit Anforderungen und Problemstellungen aus der Praxis und prüfen die Forschungsergebnisse auf ihre Brauchbarkeit. Diese Institutionen sind häufig als assoziierte Partner ohne eigene Förderung in Projekten beteiligt. Deshalb ist ihr Beitrag umso wertvoller: Bayerisches Landesamt für Umwelt (LfU Bayern), Bundesanstalt für Wasserbau (BAW), Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung (LGL BW), Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg (LUBW), Landesbetrieb für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz Schleswig-Holstein (LKN.SH), Landratsamt Main-Tauber-Kreis, Stadt Kaiserslautern, Stadt Karlsruhe, Umweltbundesamt Wien, Zweckverband Bodensee-Wasserversorgung.

 

Netzwerke

Disy ist auch in wichtigen Netzwerken und Gremien aktiv, die in vielerlei Kontexten den Wissenschaft-Praxis-Dialog fördern, die Nachhaltigkeit von Technologien sicherstellen u. v. a. m. Zum Beispiel:

  • Wie im Beitrag zur Geschichte der Disy-Forschung bereits angesprochen, entstanden maßgebliche Impulse zu unserer Firmengründung im Kooperationsnetzwerk GLOBUS. Seit damals wurde der Dialog zwischen Behörden, Forschern und Firmen zur Verwaltungsmodernisierung mit IT ununterbrochen fortgesetzt, bis zum aktuellen Arbeitskreis INOVUM, der auch heute noch vom Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg und von der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg LUBW getragen wird.
  • Standardisierung für den Geodatenaustausch ist eine wichtige Voraussetzung für die Interoperabilität von Softwarelösungen. Deshalb ist Disy aktives Mitglied im Open Geospatial Consortium (OGC), der weltweit wichtigsten Standardisierungsorganisation auf diesem Gebiet.
  • Seit seiner Gründung unterstützt Disy den Arbeitskreis Umweltinformationssysteme in der Gesellschaft für Informatik e.V. bei seinen jährlichen Workshops für Anwender, Forscher und Entwickler. Ähnliches gilt auch für den Fachausschuss Umweltinformatik in der GI, der federführend die jährliche internationale Konferenz zur Umweltinformatik, die EnviroInfo, ausrichtet.
  • Landwirtschaft und Ernährung sind wichtige Anwendungsfelder für innovative Software auf der Basis von Geodaten. Daher ist Disy Mitglied im Kuratorium für Technik und Bauwesen in der Landwirtschaft e. V. (KTBL) und in der Gesellschaft für Informatik in der Land-, Forst- und Ernährungswirtschaft (GIL).
  • Die Start-up- und KMU-Szene im Bereich Informatik ist in Karlsruhe sehr aktiv. Für Fortbildung, Vernetzung und Ideenaustausch sorgt hier das CyberForum e.V.
  • Disy ist auch international gut vernetzt: Als Mitglied der Geographical Information Systems International Group (GISIG) ist man in einen hochinnovativen Verband von Forschern und kreativen KMUs eingebunden, die auf dem Gebiet der Geoinformationsverarbeitung aktiv sind.


Auf zu neuen Taten!

Wie man sieht, ist das Netzwerk bereits riesengroß. Es war uns immer eine Freude, produktiv und effektiv mit Ihnen zusammenzuarbeiten, und wir hoffen auf viele weitere kreative Impulse, die wir gemeinsam weiterentwickeln können. Wenn Sie eine Projektidee oder ein interessantes Anwendungsproblem haben, gemeinsam forschen oder Produkte entwickeln möchten, kommen Sie auf uns zu! Die nächsten Bekanntmachungen für nationale und internationale Projekte kommen bald. Denken Sie an uns, wenn es um Themen der Informations- und Kommunikationstechnologien – und insbesondere der Geodatenverarbeitung – oder der Nachhaltigkeitsforschung geht.
Auch in den Bereichen Landwirtschaft/Ernährung und Innere Sicherheit würden wir unser Engagement gern erhöhen. Auch die nächsten Deadlines EU-Forschungsrahmenprogramm „Horizon 2020“ kommen langsam in Sicht. Wir stehen gern für Diskussionen zur Verfügung. Auch hier ist nicht nur das ICT-Programm für uns relevant, sondern in besonderem Maße ebenso die gesellschaftlichen Herausforderungen SC2 („Food, Agriculture, Blue Growth, Bioeconomy“), SC5 („Climate Action, Environment, Resource Efficiency and Raw Materials“) und SC7 („Secure Societies“).