Viel Spaß und verblüffende Ergebnisse beim dritten Disy-Hackathon

Wenn mehr als 50 Entwickler an einem Sommertag mitten in der Woche zum Feierabend nicht nach Hause gehen, sondern in bunt gemischten Teams in den Büros zusammenhocken und verrückte Dinge austüfteln, dann ist bei Disy Hackathon-Zeit.

Viel Spaß beim dritten Disy-Hackathon

Völlig frei, ohne Zwänge, ohne Ergebnisdruck, einfach drauflosprogrammieren – das ist das Motto beim Hackathon, den Disy im Juli 2018 zum dritten Mal veranstaltet hat. Alle Entwickler und Berater waren eingeladen, im Vorfeld Projektideen und Mitstreiter zu sammeln, und so bildeten sich aus über 50 Mitarbeitern acht gemischte Teams, die anschließend 36 Stunden lang intensiv über ihrer Aufgabenstellung brüteten.


„Es ist Wahnsinn, welche Dynamik dabei entsteht“, schwärmt Markus Gebhard vom Disy-Produktmanagement. „Es ist ganz klar: Der Weg ist das Ziel, es geht nicht um handfeste Ergebnisse, nicht um eine komplett fertige Lösungsentwicklung, und dennoch entstehen beim Hackathon wertvolle Impulse, die in unsere Produkte einfließen können.“ Der Lohn für die Mühe liegt auf der Hand. „Im Vordergrund steht der Spaß“, so Markus Gebhard. Und den haben die Disy-Entwickler und Berater beim Hackathon reichlich – Essen und Trinken spendiert das Unternehmen, die Stimmung ist gelöst, man arbeitet in ganz anderen Teams zusammen als sonst.

Die Ergebnisse sind meist verblüffend. So hat ein Team, das auch den ausgelobten Jury-Preis gewonnen hat, Sentinel-2-Farbbilder, die das europäische Erdbeobachtungsprogramm Copernicus bereitstellt, in Cadenza direkt nutzbar gemacht. Realisiert wird dies durch Angabe einer Bounding Box und die Belegung weiterer Kriterien im Filterformular von Cadenza. Als Datenquelle für die Selektion dienen die Metadaten von Sentinel-2. „Das tolle daran ist, dass alle Daten von Copernicus als Open Data zur kostenfreien Nutzung zur Verfügung stehen, und somit sehr schnell über Cadenza verfügbar gemacht werden konnten. Wir hätten selbst nicht gedacht, dass das so schnell klappt!“, freut sich Markus Gebhard.

Den ebenfalls ausgelobten Publikumspreis bekam ein Team, das 3D-GPS-Tracks visualisiert hat. Andere wiederum arbeiteten an einem Projektplanungstool und verwendeten dazu Legosteine, verbanden Cadenza mit Elasticsearch, oder integrierten Live-Verkehrsdaten in Cadenza. „Die Bandbreite ist groß“, erklärt Markus Gebhard. Und das machte es auch so spannend. „Nächstes Jahr auf alle Fälle wieder!“, sagt nicht nur er.

Weitere technische Informationen zu fünf der insgesamt acht Teambeiträge finden Sie auch auf unserem Tech-Blog  (auf Englisch).