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Preludio

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Metadaten sind eine wichtige Grundlage für Dateninfrastrukturen und darauf basierende Service-orientierte Architekturen (SOA). Als strukturierte Beschreibungen der Daten enthalten Metadaten alle wesentlichen Informationen über die Daten, zum Beispiel wann, wo und von wem die Daten erfasst oder bereitgestellt wurden – aber auch welche Methoden bei der Erfassung der Daten angewandt wurden oder wo sie bereits genutzt werden.

Internationale Standards – intuitive Erfassung

Preludio bietet eine webbasierte Umgebung, mit der Metadaten intuitiv erfasst, bearbeitet und verwaltet werden können. Und es ist nicht nur ein Werkzeug, um Geodaten und Dienste nach dem internationalen Standard von ISO 19115/19119 zu beschreiben, sondern unterstützt den Anwender auch bei der Suche nach Daten und Informationen über standardisierte Metadatenbeschreibungen und Web Services. Nicht zuletzt können die mit Preludio produzierten Metadaten direkt übergeordneten Portalen übergeben werden, wie dem Geoportal des Bundes oder PortalU. Die dafür vom Open Geospatial Consortium (OGC) definierte so genannte CSW-Schnittstelle ist bereits ein integrierter Bestandteil von disy Preludio.

Preludio Standard

Preludio Standard steht für eine nicht-kommerzielle Nutzung ohne Lizenzkosten zur Verfügung und kann direkt nach einer Registrierung heruntergeladen werden. Die Software liefert bereits alle wesentlichen Funktionen, um Metadaten über Geodaten und Dienste nach internationalen Standards zu verarbeiten. Dazu zählen Recherchemöglichkeiten im Volltextmodus oder nach Raum, Zeit oder bestimmten Stichwörtern wie zum Beispiel dem Ansprechpartner. Auch eine mehrsprachige Benutzeroberfläche und eine Benutzerverwaltung sind bereits enthalten.

Preludio Professional

Als Erweiterung von Preludio Standard bietet die Professional-Version ein vollständiges Framework zum Aufbau größerer Infrastrukturen. Die Software enthält deshalb zusätzliche Module, die vor allem dafür sorgen, das Metadatenmanagement in vorhandene IT-Umgebungen und individuelle Arbeitsabläufe zu integrieren. Dazu gehört zum Beispiel ein Freigabemechanismus, der es möglich macht, nach dem Vier-Augen-Prinzip alle Metadatensätze vor der Veröffentlichung zu prüfen. Erst wenn die Metadaten qualitätsgesichert sind, entscheidet ein dafür autorisierter Benutzer, ob die Daten im Haus – also nur intern – oder auch für externe Benutzer freigegeben werden sollen. So kann der Anwendungsbetreuer auch steuern, welche Metadaten über die CSW-Schnittstelle bereitgestellt werden.

Ein weiteres entscheidendes Feature: Vorhandene Metadaten aus Shape-Dateien oder ArcSDE- und anderen proprietären Middleware-Systemen lassen sich auslesen und in eine Metadatenverwaltung integrieren. Zudem können die Metadaten zusammen mit den eigentlichen Geodaten in einer Oracle- oder PostgreSQL-Datenbank abgelegt werden. Das ist entscheidend für eine einfache Integration der Daten in umfassende Auskunfts- und Berichtssysteme.

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Preludio Produktblatt

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