Disy präsentiert BMBF-Projekt mARGo auf der INTERGEO

Im BMBF-Forschungsprojekt mARGo werden mobile Geodatentechnologien entwickelt, um mit der erweiterten Realität ergänzende Informationen in Smartphone-Bilder einblenden zu können. Auf der INTERGEO CONFERENCE 2020 präsentiert Disy das Projekt.

Forschungsprojekt mARGo auf der INTERGEO CONFERENCE

Rund 100 Vorträge von hochkarätigen Referenten zu aktuellen Themen wie Geoinformation im Klimaschutz, Cloud Computing oder Künstliche Intelligenz: Darauf dürfen sich die Besucher der INTERGEO CONFERENCE 2020 freuen, die wie die begleitende Fachausstellung in diesem Jahr vom 13. bis zum 15. Oktober zum ersten Mal rein digital stattfinden wird.

Auch Disy wird wieder einen Vortrag auf der INTERGEO CONFERENCE halten. Im Themenbereich „Entwicklungstrends in der Verwaltung“ präsentiert Disy das Thema „Anwendungsmöglichkeiten und Herausforderungen bei geodatenbasierter Augmented Reality für die öffentliche Verwaltung“ am Beispiel von Anwendungsszenarien des BMBF-Forschungsprojekts mARGo.

Intergeo Session „2.2.4 Entwicklungstrends in der Verwaltung“

Die Session „2.2.4 Entwicklungstrends in der Verwaltung“ findet am Mittwoch, den 14.10.2020 in der Zeit von 14:30 – 15:45 Uhr im virtuellen Konferenzraum 2 statt. Neben den Anwendungsmöglichkeiten der geodatenbasierten Augmented Reality, die Disy-Projektleiter Erik Haß in seinem Vortrag vorstellt, werden in diesem Themenbereich weitere interessante Beispiele aus der öffentlichen Verwaltung gezeigt. Weitere Informationen finden Sie im Programm der INTERGEO CONFERENCE.
 

Geodatenbasierte Augmented Reality für die Verwaltung

Geodatenbasierte „Augmented Reality (GeoAR)“-Anwendungen eröffnen aufgrund ihrer realitätsnahen Visualisierungsform ein breites Spektrum an Anwendungsmöglichkeiten. Komplexe Planungen mit Geobezug, welche in Papierform oder digital in 2D ein hohes Maß an Vorstellungsvermögen fordern, schaffen über den Einsatz von GeoAR den Sprung auf mobile Endgeräte und ermöglichen den interaktiven Live-View vor Ort. Allerdings stellt diese Art der Visualisierung Entwickler, Betreiber und Nutzer vor zahlreiche Herausforderungen.

Dazu zählen unter anderem die Realisierung einer intuitiven Usability von GeoAR-Anwendungen, die Performance und eingeschränkte Netzverfügbarkeit von Endgeräten, Einhaltung von Datenschutz und die allgemeine Akzeptanz der Nutzer. Am Beispiel neuer GeoAR-Anwendungsszenarien, die im Rahmen des Forschungsprojekts mARGo entwickelt wurden, werden in diesem Vortrag Herausforderungen und Lösungsansätze für den Einsatz von GeoAR am Beispiel der beiden Anwendungsszenarien „Bodenproben-Management“ und „Mobile Augmented Reality für Windenergieanlagen“ vorgestellt und diskutiert.

Anwendungsszenario Windenergieanlagen

Über das BMBF-Forschungsprojekt mARGo

Das Forschungsprojekt mARGo wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen der Fördermaßnahme „KMU-innovativ: Informations- und Kommunikationstechnologien“ finanziell unterstützt. In mARGo kooperieren die Disy Informationssysteme GmbH Karlsruhe mit dem Lehrstuhl für Umweltinformatik von Prof. Dr. Frank Fuchs-Kittowski an der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin. Beide werden unterstützt von DigSyLand (Institut für Digitale Systemanalyse & Landschaftsdiagnose Partnerschaft Hosenfeld & Rinker, Naturwissenschaftler).