Mehr digitale Souveränität: Schleswig-Holstein führt disy Cadenza landesweit ein
Bereitstellung über das Datenhaus Schleswig-Holstein stärkt datenbasierte Entscheidungen in der öffentlichen Verwaltung
Dirk Schrödter, Digitalisierungsminister und Chef der Staatskanzlei Schleswig-Holstein Bildrechte: Staatskanzlei Schleswig-Holstein / Disy Informationssysteme
Schleswig-Holstein baut seine datenbasierte Verwaltung weiter aus – und setzt dabei auf disy Cadenza. Die Analyse- und Visualisierungsplattform wird künftig landesweit über das Datenhaus Schleswig-Holstein bereitgestellt. Damit bekommen Behörden im ganzen Land Zugriff auf einheitliche Werkzeuge, um Daten auszuwerten und verständlich aufzubereiten – für interne Entscheidungen ebenso wie für die transparente Kommunikation gegenüber Politik und Öffentlichkeit.
Daten als Grundlage für bessere Entscheidungen
Mit dem Datenhaus Schleswig-Holstein schafft das Land eine zentrale Infrastruktur für datenbasiertes Arbeiten. disy Cadenza ergänzt diese als Analyse- und Visualisierungskomponente: Daten aus unterschiedlichen Quellen lassen sich integrieren, auswerten und zielgruppengerecht darstellen. Das erleichtert nicht nur die tägliche Arbeit in der Verwaltung, sondern verbessert auch die Qualität von Berichten und Entscheidungsgrundlagen.
Perspektivisch sind unter anderem folgende Einsatzbereiche vorgesehen:
- Geodaten im Umwelt- und Gesundheitsbereich können künftig transparent aufbereitet werden, etwa zur Bewertung von Badegewässern
- Monitoring-Daten im Trinkwasserbereich sollen ressort- und länderübergreifend zusammengeführt werden
- Im Gesundheitswesen ist geplant, Datenbestände stärker zu bündeln, um fundierte strategische Entscheidungen zu unterstützen
Für Mitarbeitende in der Verwaltung bedeutet das konkret: Sie können Daten aus unterschiedlichen Fachverfahren über eine einheitliche Oberfläche zusammenführen, analysieren und ohne zusätzlichen Programmieraufwand in übersichtlichen Dashboards, oder Berichten darstellen. Statt Informationen manuell aus verschiedenen Quellen zusammenzutragen, stehen aktuelle Kennzahlen und Auswertungen zur Verfügung. So lassen sich Berichte für die Hausleitung, parlamentarische Anfragen oder Veröffentlichungen effizient erstellen und Entscheidungen auf einer verlässlichen Datenbasis treffen.
Baustein der digitalen Strategie
Die landesweite Bereitstellung macht disy Cadenza zu einem zentralen Bestandteil der Datenstrategie Schleswig-Holsteins. Gleichzeitig zahlt die Lösung auf das Ziel ein, digitale Souveränität zu stärken – also Daten und IT-Systeme unabhängig und flexibel betreiben zu können.
Die Software bringt dafür wichtige Voraussetzungen mit: offene Schnittstellen, hohe Integrationsfähigkeit und flexible Betriebsmodelle. Sie wird seit vielen Jahren gemeinsam mit der öffentlichen Verwaltung weiterentwickelt und steht für Datenschutz, Transparenz und technologische Unabhängigkeit. Auch aus Sicht von Disy ist die Entscheidung ein klares Signal.
Einheitliche Nutzung, weniger Aufwand
Durch die Integration in das Datenhaus profitieren Behörden landesweit von einer einheitlichen Lösung. Das reduziert den Einführungsaufwand, erleichtert die Zusammenarbeit zwischen Ressorts und sorgt für konsistente Datenanalysen.
So entsteht Schritt für Schritt eine moderne Verwaltung, in der Daten nicht nur verfügbar sind – sondern gezielt genutzt werden können.